Finkenwerder: Zwischen Apfelbäumen und Hafenluft

Finkenwerder: Zwischen Apfelbäumen und Hafenluft
Am Sonntag, den 2. August 2026, war es nach einer kleinen Wanderpause endlich wieder so weit: Die Wanderschuhe wurden geschnürt und es ging hinaus in die Natur. Diesmal fiel die Wahl auf Finkenwerder, einen Stadtteil Hamburgs, der mit seiner maritimen Atmosphäre, viel Natur und seinen zahlreichen Obstplantagen begeistert.
Bereits die Anreise war ein echtes Erlebnis. Mit der Hafenfähre über die Elbe zu fahren, fühlte sich fast wie ein kleiner Kurzurlaub an. Während der Überfahrt boten sich herrliche Ausblicke auf den Hamburger Hafen, vorbeiziehende Schiffe und die beeindruckende Skyline der Hansestadt – ein perfekter Auftakt für die Wanderung.
Direkt am Fähranleger in Finkenwerder begann die Wanderung. Zunächst führte der Weg entlang der Alten Süderelbe, deren ruhige Uferlandschaft einen schönen Kontrast zum geschäftigen Hafenleben bildet. Anschließend ging es vorbei an den weitläufigen Apfelplantagen, für die Finkenwerder weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist. Gerade im Sommer versprühen die Obstbäume einen ganz besonderen Charme und verleihen der Landschaft ihren unverwechselbaren Charakter.
Ein weiteres Highlight der Wanderung war das Naturschutzgebiet Westerweiden. Die abwechslungsreiche Natur mit ihren Wiesen, Gräben und zahlreichen Vogelarten lud immer wieder dazu ein, kurz stehen zu bleiben und die Ruhe zu genießen. Hier zeigt sich, dass Hamburg nicht nur Großstadt, sondern auch ein Paradies für Naturliebhaber ist.
Bei Kilometer 13,1 km erreichte ich schließlich die St.-Nikolai-Kirche Finkenwerder, eines der bekanntesten Wahrzeichen des Stadtteils. Die markante Kirche mit ihrer langen Geschichte bildete einen schönen Abschluss der Wanderung durch Finkenwerder.
Nach der kleinen Wanderpause hat diese Wanderung wieder einmal gezeigt, wie schön es ist, einfach draußen unterwegs zu sein. Die Kombination aus maritimem Flair, idyllischen Obstplantagen, naturnahen Landschaften und historischen Sehenswürdigkeiten machte die Wanderung zu einem rundum gelungenen Erlebnis. Es tat gut, endlich wieder auf den Beinen zu sein – und die Vorfreude auf die nächsten Wanderungen ist jetzt schon groß.
Praktische Informationen zur Wanderung
Anfahrt
Der Startpunkt der Wanderung befindet sich direkt am Fähranleger Finkenwerder. Die Anreise ist bereits ein kleines Erlebnis, denn von den Hamburger Landungsbrücken aus erreicht man Finkenwerder bequem mit einer Hafenfähre und genießt dabei einen schönen Blick auf den Hamburger Hafen. Alternativ ist der Startpunkt auch mit dem Bus, beispielsweise vom Bahnhof Altona, problemlos erreichbar.
Toiletten
Entlang der Wanderstrecke stehen keine öffentlichen Toiletten zur Verfügung. Daher empfiehlt es sich, vor Beginn der Wanderung die sanitären Einrichtungen am Startpunkt oder auf der Anreise zu nutzen.
Sitz- und Rastmöglichkeiten
Auf der gesamten Strecke laden immer wieder Bänke und ruhige Plätze zum Verweilen ein. Besonders entlang der Alten Süderelbe, an den Obstplantagen und im Bereich des Naturschutzgebietes Westerweiden finden sich schöne Möglichkeiten für eine kurze Pause oder ein kleines Picknick.
Einkehrmöglichkeiten
Direkt am Fähranleger befindet sich ein kleiner Imbiss, der sich ideal für einen Snack vor oder nach der Wanderung eignet. Im Ortskern von Finkenwerder gibt es zudem mehrere Restaurants und Cafés. Besonders empfehlenswert ist die gemütliche Eisdiele, die sich hervorragend für eine kleine Belohnung nach der Wanderung anbietet.
Streckenlänge
Die Wanderung ist rund 15 Kilometer lang. Aufgrund der überwiegend ebenen Wege eignet sie sich auch für Wanderinnen und Wanderer, die längere Strecken ohne größere Steigungen genießen möchten.
Wegbeschaffenheit
Die Wanderung verläuft überwiegend auf gut ausgebauten Spazier- und Wanderwegen sowie auf ruhigen Nebenstraßen. Die Wege sind größtenteils befestigt und leicht begehbar. Festes Schuhwerk wird dennoch empfohlen, insbesondere nach längeren Regenfällen.
Komoot
Die Wanderung ist auch auf Komoot verfügbar und eignet sich ideal zur Navigation. Mit der Komoot-App oder einem GPS-Gerät lässt sich die Strecke komfortabel begleiten. Zusätzlich stehen dort das Höhenprofil, Entfernungsangaben sowie interessante Punkte entlang der Route zur Verfügung.





















