Stormarnweg - Etappe 2: Großensee – Ahrensburg

Stormarnweg - Etappe 2: Großensee – Ahrensburg


Am Sonntag, den 5. Juli 2026, stand die zweite Etappe des Stormarnwegs auf dem Programm. Die rund 17 Kilometer lange Wanderung führte vom idyllischen Großensee bis nach Ahrensburg.


Der Tag begann entspannt mit der Anreise per Bus. Von Rahlstedt ging es mit der Buslinie 364 in etwa 20 bis 25 Minuten bis zur Haltestelle Großensee, Hamburger Straße. Von dort waren es nur wenige Schritte bis zum offiziellen Startpunkt der Wanderung.


Gleich zu Beginn führte der Weg direkt am Ufer des Großensees entlang. Die ruhige Morgenstimmung, das glitzernde Wasser und die frische Luft sorgten für einen perfekten Auftakt. Schon die ersten Meter machten deutlich, warum diese Etappe zu den besonders reizvollen Abschnitten des Stormarnwegs gehört. Der Weg bietet immer wieder schöne Ausblicke auf den See und die umliegende Natur.


Nachdem wir den Großensee hinter uns gelassen hatten, führte der Wanderweg direkt hinein in den schattigen Wald in Richtung Lütjensee. Dort erwartete uns ein besonders schöner Abschnitt mit jungen Birkenbeständen, weitläufigen Farnflächen und einer üppigen Vegetation. Auffällig waren auch die zahlreichen Brennnesseln, die stellenweise eine Höhe von bis zu eineinhalb Metern erreichten und den Weg fast ein wenig verwunschen wirken ließen.


Anschließend überquerten wir die Sieker Landstraße und tauchten erneut tief in den Wald ein. Kurz vor Hoisdorf lichtete sich die Landschaft, und der Weg führte nun zwischen weiten Feldern hindurch. Links und rechts erstreckten sich Mais- und Getreidefelder sowie Wiesen, die einen schönen Kontrast zu den zuvor durchwanderten Waldabschnitten bildeten.


Nach der Durchquerung von Hoisdorf ging es weiter über die Brücke der Autobahn A1 nach Großhansdorf. Von dort waren es nur noch wenige Kilometer. Auf dem Auenwanderweg führte uns der letzte Abschnitt noch einmal durch viel Grün bis zum beeindruckenden Ahrensburger Schloss, dem Ziel unserer Wanderung.


Mit rund 17 Kilometern war diese Etappe abwechslungsreich und sehr naturnah. Wälder, Seen, Felder und kleine Ortschaften wechselten sich immer wieder ab und machten die Tour zu einem rundum gelungenen Wandererlebnis. Besonders die langen Waldpassagen und die ruhige Landschaft sorgten dafür, dass man den Alltag schnell hinter sich ließ.


Am Ahrensburger Schloss endete schließlich eine gelungene zweite Etappe des Stormarnwegs. Die abwechslungsreiche Strecke mit ihren Seen, dichten Wäldern, weiten Feldern und idyllischen Wegen machte diese Wanderung zu einem echten Naturerlebnis und weckte die Vorfreude auf die nächste Etappe.


Praktische Informationen zur Wanderung


Anfahrt

Der Startpunkt der Wanderung befindet sich am Großensee. Die Anreise erfolgt bequem mit der Buslinie 364 vom Bahnhof Hamburg-Rahlstedt bis zur Haltestelle Großensee, Hamburger Straße. Die Wanderung endet am Ahrensburger Schloss. Von dort verkehren mehrere Buslinien zum Bahnhof Ahrensburg. Wer möchte, kann den Bahnhof auch in etwa 500 Metern bequem zu Fuß erreichen.


Toiletten

Entlang der Strecke gibt es keine öffentlichen Toiletten. Daher empfiehlt es sich, vor Beginn der Wanderung entsprechende Möglichkeiten zu nutzen.


Sitz- und Rastmöglichkeiten

Auf der gesamten Strecke laden zahlreiche Bänke zu einer gemütlichen Pause ein. Für größere Wandergruppen empfiehlt sich besonders der Dorfplatz in Hoisdorf, wo viele Sitzgelegenheiten vorhanden sind und sich eine gemeinsame Rast gut anbietet.


Einkehrmöglichkeiten

Direkt an der Bushaltestelle Großensee, Hamburger Straße befindet sich der Bäcker der Braaker Mühle, der sich ideal für einen Kaffee oder ein Frühstück vor der Wanderung eignet. In Großhansdorf liegt direkt am Wanderweg eine Eisdiele sowie ein Restaurant. Wer die Wanderung am Ahrensburger Schloss beendet und anschließend in Richtung Bahnhof geht, findet ebenfalls eine große Auswahl an Cafés, Eisdielen und Restaurants – hier ist für jeden Geschmack etwas dabei.


Länge

Die zweite Etappe des Stormarnwegs ist insgesamt 17,4 Kilometer lang.


Markierung

Der Stormarnweg ist auf dieser Etappe durchgehend sehr gut ausgeschildert und gepflegt, sodass die Orientierung in der Regel problemlos gelingt. Lediglich wer sich unterwegs angeregt unterhält, sollte gelegentlich einen Blick auf die Wegmarkierungen werfen – wir selbst haben dadurch ein- oder zweimal eine Abzweigung übersehen.


Komoot

Die Tour ist auch auf Komoot verfügbar und eignet sich hervorragend zur Navigation. So lässt sich die Strecke bequem per Smartphone oder GPS-Gerät begleiten.

von Heiko Lüdke 1. September 2026
Geschafft! Das große Finale auf dem Stormarnweg – von Reinfeld nach Lübeck
von Heiko Lüdke 31. August 2026
Stormarnweg – Etappe 5: Von Bad Oldesloe nach Reinfeld
von Heiko Lüdke 28. August 2026
Zwischen Wanderschuhen, Fahrradsattel und Nordseeluft – meine Tour zur Hamburger Hallig
von Heiko Lüdke 26. August 2026
Stormarnweg – Etappe 4: Von Bargteheide nach Bad Oldesloe
von Heiko Lüdke 25. August 2026
Von Unterlüß nach Eschede – Natur pur zwischen Wäldern und Teichen
von Heiko Lüdke 20. August 2026
Stormarnweg – Etappe 3: Von Ahrensburg nach Bargteheide
von Heiko Lüdke 15. August 2026
Ludwigsluster-Grabower Heide und das Weiße Moor
von Heiko Lüdke 11. August 2026
Naturschutzgebiet Die Reit – Eine Wanderung durch Hamburgs wilde Elbmarsch
von Heiko Lüdke 9. August 2026
Von den Landungsbrücken nach Finkenwerder – Einmal quer durch den Hamburger Hafen
von Heiko Lüdke 2. August 2026
Finkenwerder: Zwischen Apfelbäumen und Hafenluft
von Heiko Lüdke 23. Juni 2026
Auf den Spuren der Königlich Preußischen Staatsbahn
von Heiko Lüdke 21. Juni 2026
Wanderreise Österreich: Piesendorf nach Zell am See
von Heiko Lüdke 21. Juni 2026
Wanderreise Österreich: Auf zur Enzianhütte – der erste Berg der Reise
von Heiko Lüdke 21. Juni 2026
Wanderreise Österreich: Österreichs höchste Aussicht
von Heiko Lüdke 21. Juni 2026
Wanderreise Österreich: Krimmler Wasserfälle
von Heiko Lüdke 21. Juni 2026
Wanderreise Österreich: Vom Wasserfall zum Kaiserschmarrn – ein perfekter Wandertag auf der Loferer Alm
von Heiko Lüdke 21. Juni 2026
Wanderreise Österreich: Zwischen steilen Anstiegen, fangfrischen Forellen und süßem Kaiserschmarrn
von Heiko Lüdke 21. Juni 2026
Wanderreise Österreich: Maishofener Höhenweg
von Heiko Lüdke 31. Mai 2026
Otterndorf - Zwischen Wattwürmern und Wanderlust
von Heiko Lüdke 19. April 2026
Stormarnweg – Etappe 1: Von Reinbek nach Großensee Am Sonntag, den 19. April 2026, fiel für mich der Startschuss zu einem neuen Wanderprojekt: dem Stormarnweg. In den kommenden Wochen und Monaten möchte ich die gesamte Strecke von Reinbek bis Lübeck erwandern und die abwechslungsreiche Landschaft Stormarns Schritt für Schritt entdecken. Die erste Etappe begann am Bahnhof in Reinbek. Bereits nach wenigen Minuten führte mich der Weg vorbei am imposanten Reinbeker Schloss, dessen historische Kulisse einen gelungenen Auftakt für die bevorstehende Wanderung bildete. Schon kurz darauf tauchte ich in das idyllische Billetal ein – eine der landschaftlich reizvollsten Regionen entlang dieser Etappe. Der Weg durch das Billetal begeisterte von Beginn an mit seiner natürlichen Schönheit. Zahlreiche Bänke und Rastplätze luden dazu ein, die Ruhe der Umgebung auf sich wirken zu lassen und für einen Moment innezuhalten. Entlang des Weges informieren mehrere Schautafeln über die heimische Tier- und Pflanzenwelt und vermitteln interessante Einblicke in die Besonderheiten dieses wertvollen Naturraums. Besonders angenehm war, dass die Strecke größtenteils abseits von Straßen verläuft. So konnte ich die Wanderung in wohltuender Ruhe genießen. Oft führte der Stormarnweg über weiche Wald- und Naturpfade, die das Gehen besonders angenehm machten. Begleitet vom fröhlichen Zwitschern der Vögel, dem sanften Rauschen des Windes in den Bäumen und dem frischen Grün des jungen Frühlingslaubs entstand eine entspannte und erholsame Atmosphäre. Die abwechslungsreiche Landschaft aus Waldstücken, offenen Wiesen und naturnahen Wegen machte diese erste Etappe zu einem gelungenen Auftakt meines Wanderabenteuers auf dem Stormarnweg. Nach einigen abwechslungsreichen Kilometern erreichte ich schließlich mein Tagesziel in Großensee. Dort durfte natürlich die wohlverdiente Belohnung nicht fehlen: Bei einem leckeren Stück Kuchen ließ ich die Eindrücke des Tages noch einmal Revue passieren und konnte die erste Etappe entspannt ausklingen lassen. Mein Fazit: Die erste Etappe des Stormarnwegs überzeugt mit viel Natur, ruhigen Wegen und einer angenehmen Wegführung. Ein gelungener Einstieg, der die Vorfreude auf die kommenden Etappen noch einmal deutlich gesteigert hat. Praktische Informationen zur Wanderung Anfahrt: Die Wanderung beginnt am Bahnhof in Reinbek und endet in Großensee an der Bushaltestelle Hamburger Straße. Von dort besteht stündlich eine Busverbindung zum Bahnhof Rahlstedt, sodass auch die Rückfahrt unkompliziert möglich ist. Toiletten: Entlang der Strecke gibt es keine öffentlichen Toiletten. Sitzmöglichkeiten: Bis Witzhave laden zahlreiche Bänke und auch natürliche Sitzgelegenheiten wie Baumstämme immer wieder zu kleinen Pausen ein. Hinter Witzhave werden die Rastmöglichkeiten allerdings deutlich seltener. Einkehrmöglichkeiten: In Aumühle gibt es rund um den Mühlenteich mehrere Restaurants, die sich für eine erste Einkehr anbieten. Danach findet sich erst wieder in Großensee eine Gelegenheit zur Stärkung. Direkt an der Bushaltestelle befindet sich unter anderem die Bäckerei Braaker Mühle. Länge: Die Etappe umfasst insgesamt 21,3 Kilometer. Markierung: Der Weg ist durchgehend sehr gut ausgeschildert und gepflegt, sodass die Orientierung leichtfällt. Komoot: Die Tour ist auch auf Komoot verfügbar und eignet sich hervorragend zur Navigation unterwegs.
von Heiko Lüdke 10. April 2026
Nordpfad Kirchsteg – Moore – Bäche Am Freitag, den 10. April, startete meine Tour am Hamburger Hauptbahnhof. Mit dem Metronom ging es direkt bis zum Bahnhof Scheeßel, dem Ausgangspunkt für den Nordpfad „Kirchsteg – Moore – Bäche“. Schon nach den ersten Kilometern war ich begeistert: Die Strecke bietet eine beeindruckende Vielfalt aus abwechslungsreicher Landschaft, stillen Moorgebieten und idyllischen kleinen Bächen. Ein besonderes Highlight ist der jahrhundertealte Kirchstieg, der früher als Verbindungsweg zur Kirche diente und heute ein faszinierendes Stück Natur mit Geschichte darstellt. Die Vielfalt entlang des Weges war stellenweise sogar atemberaubend. Auch wenn sich einige Abschnitte gefühlt endlos hinzogen, lag genau darin ein besonderer Reiz – die Ruhe und Weite der Natur konnten so intensiv erlebt werden. Nach insgesamt 22 Kilometern erreichte ich schließlich wieder den Bahnhof Scheeßel – etwas erschöpft, aber vor allem zufrieden und mit vielen schönen Eindrücken im Gepäck. Weitere Informationen zu den Nordpfaden findet ihr auf der offiziellen Homepage . Fazit: Eine sehr schöne und vielseitige Wanderung, die Natur, Wissen und Erholung auf gelungene Weise miteinander verbindet. Absolut empfehlenswert! Praktische Informationen zur Wanderung Anfahrt: Die Wanderung startet und endet direkt am Bahnhof Scheeßel und ist bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Toiletten: Entlang der Strecke befinden sich keine Toiletten. Sitzmöglichkeiten: Es gibt zahlreiche Bänke und Sitzgelegenheiten entlang der Strecke, die immer wieder zu Pausen einladen. Einkehrmöglichkeiten: Im Sommer besteht bei Kilometer 20,2 die Möglichkeit für eine Pause beim Bassens Bauernladen – dort gibt es Eis und kalte Getränke. Länge: 22,1 km Markierung: Die Strecke ist durchgehend sehr gut markiert und gepflegt. Zusätzlich sorgen Infotafeln entlang des Weges für Orientierung und interessante Hintergrundinformationen. Komoot: Die Tour ist auch auf Komoot verfügbar und eignet sich hervorragend zur Navigation.
von Heiko Lüdke 9. April 2026
Rund um den Owschlager See und durch das Moor Meine Wanderung am Donnerstag, den 9. April 2026, startete direkt am Bahnhof Owschlag. Von dort aus machte ich mich auf eine abwechslungsreiche Tour rund um den Owschlager See und durch das angrenzende Moorgebiet. Schon kurz hinter dem Bahnhof war ich mitten im Grünen. Auf gut ausgebauten Wanderwegen führte mich der Weg vorbei an idyllischen Wiesen, weiten Feldern und immer wieder schönen Ausblicken auf die ruhige, vielfältige Landschaft rund um den See. Ein besonderes Highlight meiner Tour war das Owschlager Moor. Dabei handelt es sich um ein Hochmoor, das von zahlreichen ehemaligen Torfstichen geprägt ist. Hochmoore – auch Regenmoore genannt – sind auf viel Licht und Wasser angewiesen und reagieren besonders empfindlich auf Eingriffe wie die landwirtschaftliche Entwässerung. Um diesen wertvollen Lebensraum zu schützen, hat die Gemeinde Owschlag verschiedene Maßnahmen ergriffen, damit die Flächen wieder mehr Feuchtigkeit speichern können. So können sich typische Moorpflanzen, insbesondere Moose, sowie wasserliebende Lebensräume wieder besser ausbreiten. Entlang des Weges fand ich immer wieder informative Tafeln, die spannende Einblicke in dieses besondere Ökosystem gaben und die heimische Flora und Fauna anschaulich erklärten. Im weiteren Verlauf führte mich die Wanderung zu den Sorgwohlder Binnendünen mit ihrer charakteristischen Heidelandschaft. Dieser Abschnitt hatte einen ganz eigenen landschaftlichen Reiz und machte die Tour für mich besonders abwechslungsreich und entspannend. Fazit: Ich habe eine sehr schöne und vielseitige Wanderung erlebt, die Natur, Wissen und Erholung auf gelungene Weise miteinander verbindet. Praktische Informationen zur Wanderung Anfahrt: Die Wanderung startet und endet bequem am Bahnhof Owschlag, der gut erreichbar ist. Toiletten: Toiletten befinden sich ausschließlich am Owschlager See. Sitzmöglichkeiten: Entlang der gesamten Strecke stehen zahlreiche Bänke und Sitzgelegenheiten zur Verfügung, die immer wieder zu einer kurzen Pause einladen. Einkehrmöglichkeiten: Direkt am Bahnhof befindet sich die Bäckerei Wollborn. Sie hat aktuell sieben Tage die Woche geöffnet – am Wochenende empfiehlt es sich, die genauen Öffnungszeiten zu beachten. Hier gibt es leckeren Kaffee und besonders empfehlenswerte, hausgemachte Torten. Kilometer: 15 km Markierung: Die Strecke ist durchgehend gut markiert und sehr gepflegt, sodass die Orientierung jederzeit problemlos möglich ist. Zusätzlich befinden sich entlang des Weges immer wieder Infotafeln, die einen guten Überblick darüber geben, wo man sich gerade befindet. Komoot: Die Tour ist auch auf Komoot verfügbar und kann dort bequem zur Navigation genutzt werden.