Stormarnweg – Etappe 3: Von Ahrensburg nach Bargteheide

Eine eher unspektakuläre Etappe auf dem Weg nach Bargteheide


Am Donnerstag, den 20. August 2026, ging es für mich auf die mittlerweile dritte Etappe des Stormarnwegs. Nachdem mich die bisherigen Abschnitte mit schönen Landschaften und einigen sehenswerten Punkten überzeugen konnten, führte mich die heutige Wanderung von Ahrensburg nach Bargteheide. Mit rund 14 Kilometern war die Strecke angenehm überschaubar und ließ sich ganz gemütlich zurücklegen.


Gestartet wurde in Ahrensburg. Zunächst führte der Stormarnweg noch relativ lange durch das Stadtgebiet. Wohnstraßen und bebaute Bereiche bestimmten den ersten Teil der Wanderung, sodass es eine ganze Weile dauerte, bis sich endlich etwas mehr Natur zeigte.


Umso willkommener war schließlich der Abschnitt durch ein Waldgebiet. Hier wurde die Strecke deutlich angenehmer und für eine Weile stellte sich wieder das typische Wandergefühl ein. Leider blieb dieser schönere Abschnitt nicht dauerhaft erhalten. Im weiteren Verlauf führte der Weg immer wieder entlang von Straßen und durch eher unspektakuläre Landschaftsabschnitte.


Große Sehenswürdigkeiten oder besondere Höhepunkte gab es auf dieser Etappe kaum. Natürlich muss nicht jede Wanderung mit zahlreichen Highlights aufwarten – manchmal ist eben auch einfach der Weg das Ziel. Im direkten Vergleich mit den ersten beiden Etappen des Stormarnwegs konnte mich dieser Abschnitt allerdings deutlich weniger begeistern.


Nach rund 14 Kilometern erreichte ich schließlich Bargteheide und damit das Ziel der dritten Etappe.


Mein Fazit:


Auch solche Etappen gehören zu einem längeren Wanderweg dazu. Ich wollte den Stormarnweg weiter vervollständigen, und deshalb gehörte natürlich auch die Strecke von Ahrensburg nach Bargteheide dazu.


Mein persönliches Fazit fällt diesmal allerdings recht eindeutig aus: Ich bin froh, die Etappe gemacht zu haben – ein zweites Mal müsste ich sie aber nicht unbedingt wandern. Dafür fehlten mir unterwegs einfach die landschaftlichen Höhepunkte und besonderen Orte.


Trotzdem sind weitere 14 Kilometer auf dem Stormarnweg geschafft – und genau das zählt.


Praktische Informationen zur Wanderung:


Anfahrt
Der Startpunkt dieser Etappe liegt direkt am
Ahrensburger Schloss und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln bequem zu erreichen. Mit der Regionalbahn geht es zunächst bis zum Bahnhof Ahrensburg. Von dort ist es nur noch ein kurzer Fußweg bis zum Schloss, wo die Wanderung beginnt.


Das Ziel der Etappe befindet sich in Bargteheide. Praktischerweise endet die Wanderung direkt am Bahnhof, sodass die Rückfahrt anschließend ganz unkompliziert mit der Regionalbahn in Richtung Hamburg erfolgen kann.


Toiletten
Entlang der eigentlichen Wanderstrecke gibt es
keine öffentlichen Toiletten. Wer eine längere Anreise hat, sollte dies am besten bereits vor Beginn der Wanderung berücksichtigen.


Sitz- und Rastmöglichkeiten
Die Möglichkeiten für eine gemütliche Pause sind auf dieser Etappe leider sehr begrenzt. Entlang der Strecke habe ich lediglich
zwei Sitzbänke entdeckt. Auch natürliche Rastmöglichkeiten wie geeignete Baumstämme oder andere Sitzgelegenheiten sind kaum vorhanden. Wer unterwegs eine Pause einlegen möchte, sollte sich daher darauf einstellen, dass sich nicht überall ein geeigneter Platz findet.


Einkehrmöglichkeiten
Direkt entlang der Wanderstrecke gibt es keine nennenswerten Einkehrmöglichkeiten. Dafür findet man am Ziel in
Bargteheide, nur etwa 200 Meter vom Bahnhof entfernt, verschiedene Möglichkeiten für eine kleine Stärkung. Zur Auswahl stehen unter anderem eine Eisdiele, eine Bäckerei und ein Imbiss.


Für mich durfte zum Abschluss natürlich die obligatorische Einkehr nicht fehlen – diesmal gab es zur Belohnung ein leckeres Eis.


Komoot:

Die Tour ist auch auf Komoot verfügbar und eignet sich hervorragend zur Navigation unterwegs.

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Stormarnweg – Etappe 1: Von Reinbek nach Großensee Am Sonntag, den 19. April 2026, fiel für mich der Startschuss zu einem neuen Wanderprojekt: dem Stormarnweg. In den kommenden Wochen und Monaten möchte ich die gesamte Strecke von Reinbek bis Lübeck erwandern und die abwechslungsreiche Landschaft Stormarns Schritt für Schritt entdecken. Die erste Etappe begann am Bahnhof in Reinbek. Bereits nach wenigen Minuten führte mich der Weg vorbei am imposanten Reinbeker Schloss, dessen historische Kulisse einen gelungenen Auftakt für die bevorstehende Wanderung bildete. Schon kurz darauf tauchte ich in das idyllische Billetal ein – eine der landschaftlich reizvollsten Regionen entlang dieser Etappe. Der Weg durch das Billetal begeisterte von Beginn an mit seiner natürlichen Schönheit. Zahlreiche Bänke und Rastplätze luden dazu ein, die Ruhe der Umgebung auf sich wirken zu lassen und für einen Moment innezuhalten. Entlang des Weges informieren mehrere Schautafeln über die heimische Tier- und Pflanzenwelt und vermitteln interessante Einblicke in die Besonderheiten dieses wertvollen Naturraums. Besonders angenehm war, dass die Strecke größtenteils abseits von Straßen verläuft. So konnte ich die Wanderung in wohltuender Ruhe genießen. Oft führte der Stormarnweg über weiche Wald- und Naturpfade, die das Gehen besonders angenehm machten. Begleitet vom fröhlichen Zwitschern der Vögel, dem sanften Rauschen des Windes in den Bäumen und dem frischen Grün des jungen Frühlingslaubs entstand eine entspannte und erholsame Atmosphäre. Die abwechslungsreiche Landschaft aus Waldstücken, offenen Wiesen und naturnahen Wegen machte diese erste Etappe zu einem gelungenen Auftakt meines Wanderabenteuers auf dem Stormarnweg. Nach einigen abwechslungsreichen Kilometern erreichte ich schließlich mein Tagesziel in Großensee. Dort durfte natürlich die wohlverdiente Belohnung nicht fehlen: Bei einem leckeren Stück Kuchen ließ ich die Eindrücke des Tages noch einmal Revue passieren und konnte die erste Etappe entspannt ausklingen lassen. Mein Fazit: Die erste Etappe des Stormarnwegs überzeugt mit viel Natur, ruhigen Wegen und einer angenehmen Wegführung. Ein gelungener Einstieg, der die Vorfreude auf die kommenden Etappen noch einmal deutlich gesteigert hat. Praktische Informationen zur Wanderung Anfahrt: Die Wanderung beginnt am Bahnhof in Reinbek und endet in Großensee an der Bushaltestelle Hamburger Straße. Von dort besteht stündlich eine Busverbindung zum Bahnhof Rahlstedt, sodass auch die Rückfahrt unkompliziert möglich ist. Toiletten: Entlang der Strecke gibt es keine öffentlichen Toiletten. Sitzmöglichkeiten: Bis Witzhave laden zahlreiche Bänke und auch natürliche Sitzgelegenheiten wie Baumstämme immer wieder zu kleinen Pausen ein. Hinter Witzhave werden die Rastmöglichkeiten allerdings deutlich seltener. Einkehrmöglichkeiten: In Aumühle gibt es rund um den Mühlenteich mehrere Restaurants, die sich für eine erste Einkehr anbieten. Danach findet sich erst wieder in Großensee eine Gelegenheit zur Stärkung. Direkt an der Bushaltestelle befindet sich unter anderem die Bäckerei Braaker Mühle. Länge: Die Etappe umfasst insgesamt 21,3 Kilometer. Markierung: Der Weg ist durchgehend sehr gut ausgeschildert und gepflegt, sodass die Orientierung leichtfällt. Komoot: Die Tour ist auch auf Komoot verfügbar und eignet sich hervorragend zur Navigation unterwegs.
von Heiko Lüdke 10. April 2026
Nordpfad Kirchsteg – Moore – Bäche Am Freitag, den 10. April, startete meine Tour am Hamburger Hauptbahnhof. Mit dem Metronom ging es direkt bis zum Bahnhof Scheeßel, dem Ausgangspunkt für den Nordpfad „Kirchsteg – Moore – Bäche“. Schon nach den ersten Kilometern war ich begeistert: Die Strecke bietet eine beeindruckende Vielfalt aus abwechslungsreicher Landschaft, stillen Moorgebieten und idyllischen kleinen Bächen. Ein besonderes Highlight ist der jahrhundertealte Kirchstieg, der früher als Verbindungsweg zur Kirche diente und heute ein faszinierendes Stück Natur mit Geschichte darstellt. Die Vielfalt entlang des Weges war stellenweise sogar atemberaubend. Auch wenn sich einige Abschnitte gefühlt endlos hinzogen, lag genau darin ein besonderer Reiz – die Ruhe und Weite der Natur konnten so intensiv erlebt werden. Nach insgesamt 22 Kilometern erreichte ich schließlich wieder den Bahnhof Scheeßel – etwas erschöpft, aber vor allem zufrieden und mit vielen schönen Eindrücken im Gepäck. Weitere Informationen zu den Nordpfaden findet ihr auf der offiziellen Homepage . Fazit: Eine sehr schöne und vielseitige Wanderung, die Natur, Wissen und Erholung auf gelungene Weise miteinander verbindet. Absolut empfehlenswert! Praktische Informationen zur Wanderung Anfahrt: Die Wanderung startet und endet direkt am Bahnhof Scheeßel und ist bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Toiletten: Entlang der Strecke befinden sich keine Toiletten. Sitzmöglichkeiten: Es gibt zahlreiche Bänke und Sitzgelegenheiten entlang der Strecke, die immer wieder zu Pausen einladen. Einkehrmöglichkeiten: Im Sommer besteht bei Kilometer 20,2 die Möglichkeit für eine Pause beim Bassens Bauernladen – dort gibt es Eis und kalte Getränke. Länge: 22,1 km Markierung: Die Strecke ist durchgehend sehr gut markiert und gepflegt. Zusätzlich sorgen Infotafeln entlang des Weges für Orientierung und interessante Hintergrundinformationen. Komoot: Die Tour ist auch auf Komoot verfügbar und eignet sich hervorragend zur Navigation.
von Heiko Lüdke 9. April 2026
Rund um den Owschlager See und durch das Moor Meine Wanderung am Donnerstag, den 9. April 2026, startete direkt am Bahnhof Owschlag. Von dort aus machte ich mich auf eine abwechslungsreiche Tour rund um den Owschlager See und durch das angrenzende Moorgebiet. Schon kurz hinter dem Bahnhof war ich mitten im Grünen. Auf gut ausgebauten Wanderwegen führte mich der Weg vorbei an idyllischen Wiesen, weiten Feldern und immer wieder schönen Ausblicken auf die ruhige, vielfältige Landschaft rund um den See. Ein besonderes Highlight meiner Tour war das Owschlager Moor. Dabei handelt es sich um ein Hochmoor, das von zahlreichen ehemaligen Torfstichen geprägt ist. Hochmoore – auch Regenmoore genannt – sind auf viel Licht und Wasser angewiesen und reagieren besonders empfindlich auf Eingriffe wie die landwirtschaftliche Entwässerung. Um diesen wertvollen Lebensraum zu schützen, hat die Gemeinde Owschlag verschiedene Maßnahmen ergriffen, damit die Flächen wieder mehr Feuchtigkeit speichern können. So können sich typische Moorpflanzen, insbesondere Moose, sowie wasserliebende Lebensräume wieder besser ausbreiten. Entlang des Weges fand ich immer wieder informative Tafeln, die spannende Einblicke in dieses besondere Ökosystem gaben und die heimische Flora und Fauna anschaulich erklärten. Im weiteren Verlauf führte mich die Wanderung zu den Sorgwohlder Binnendünen mit ihrer charakteristischen Heidelandschaft. Dieser Abschnitt hatte einen ganz eigenen landschaftlichen Reiz und machte die Tour für mich besonders abwechslungsreich und entspannend. Fazit: Ich habe eine sehr schöne und vielseitige Wanderung erlebt, die Natur, Wissen und Erholung auf gelungene Weise miteinander verbindet. Praktische Informationen zur Wanderung Anfahrt: Die Wanderung startet und endet bequem am Bahnhof Owschlag, der gut erreichbar ist. Toiletten: Toiletten befinden sich ausschließlich am Owschlager See. Sitzmöglichkeiten: Entlang der gesamten Strecke stehen zahlreiche Bänke und Sitzgelegenheiten zur Verfügung, die immer wieder zu einer kurzen Pause einladen. Einkehrmöglichkeiten: Direkt am Bahnhof befindet sich die Bäckerei Wollborn. Sie hat aktuell sieben Tage die Woche geöffnet – am Wochenende empfiehlt es sich, die genauen Öffnungszeiten zu beachten. Hier gibt es leckeren Kaffee und besonders empfehlenswerte, hausgemachte Torten. Kilometer: 15 km Markierung: Die Strecke ist durchgehend gut markiert und sehr gepflegt, sodass die Orientierung jederzeit problemlos möglich ist. Zusätzlich befinden sich entlang des Weges immer wieder Infotafeln, die einen guten Überblick darüber geben, wo man sich gerade befindet. Komoot: Die Tour ist auch auf Komoot verfügbar und kann dort bequem zur Navigation genutzt werden.