Von Unterlüß nach Eschede – Natur pur zwischen Wäldern und Teichen

Am  Dienstag, den 25. August 2026, ging es für mich wieder hinaus in die Natur. Diesmal führte mich meine Wanderung nach Niedersachsen auf einer rund 18 Kilometer langen Strecke von Unterlüß nach Eschede. Und bei dieser Wanderung stand ganz eindeutig eines im Mittelpunkt: Natur, Natur und nochmals Natur.


Gestartet wurde am Vormittag in Unterlüß. Schon nach kurzer Zeit ließ ich den Ort hinter mir und tauchte in eine wunderbar ruhige Landschaft ein. Der Alltag rückte schnell in den Hintergrund und wurde durch Wald, Wasser, Vogelstimmen und viel wohltuende Stille ersetzt.


Über weite Strecken führte mein Weg durch ausgedehnte Waldgebiete. Mal ging es über breite Forstwege, mal über kleinere und deutlich naturbelassenere Wege. Besonders angenehm war die Ruhe. Abseits von Straßen und größeren Orten konnte ich die Umgebung ganz bewusst wahrnehmen und die Wanderung einfach genießen.


Ein besonderes Highlight waren für mich die zahlreichen Teiche entlang der Strecke. Immer wieder öffnete sich zwischen den Bäumen der Blick auf kleinere und größere Wasserflächen. Die stillen Teiche, umgeben von dichtem Grün und Wald, verliehen der Wanderung eine ganz besondere Atmosphäre. Hier lohnte es sich, zwischendurch stehen zu bleiben, den Blick über das Wasser schweifen zu lassen und einfach einen Moment die Ruhe zu genießen.


Gerade diese Mischung aus Wald und Wasser machte die heutige Wanderung so reizvoll. Hinter jeder Wegbiegung wartete wieder ein neuer kleiner Natureindruck. Mal fiel das Licht durch die Baumkronen, mal spiegelten sich Bäume und Himmel auf der Wasseroberfläche und dann führte der Weg wieder mitten hinein in den Wald.


Leckere Pause mit Blick auf die Fischteiche


Ein besonders schöner Zwischenstopp wartete ungefähr bei Kilometer 14. Hier besteht die Möglichkeit, leckere Fischbrötchen und verschiedene Sorten geräucherten Fisch zu kaufen – nach den bereits zurückgelegten Kilometern eine willkommene Stärkung.


Fast noch schöner ist die Lage: Es stehen tolle Sitzmöglichkeiten direkt mit Blick auf die Fischteiche zur Verfügung. So lässt sich die Pause ganz entspannt genießen. Ein Fischbrötchen in der Hand, der Blick über das Wasser und rundherum die Natur – für mich ein richtig schöner Rastplatz auf dieser Wanderung.


Große Sehenswürdigkeiten brauchte es auf dieser Tour überhaupt nicht. Die Natur war heute die Sehenswürdigkeit. Es war eine dieser Wanderungen, bei denen nicht ein einzelner Höhepunkt in Erinnerung bleibt, sondern das gesamte Landschaftserlebnis: die langen Waldpassagen, die vielen Teiche, das satte Grün und vor allem die Ruhe.


Mit rund 18 Kilometern hatte die Strecke eine schöne Länge für eine ausgedehnte Wanderung. Größere Steigungen spielten dabei kaum eine Rolle, sodass ich mich ganz auf die Landschaft konzentrieren konnte.


Nach vielen Kilometern durch diese wunderbar grüne Umgebung erreichte ich schließlich Eschede und damit das Ziel meiner heutigen Wanderung.


Mein Fazit


Die Wanderung von Unterlüß nach Eschede hat mir besonders wegen ihrer Naturnähe und Ruhe gefallen. Wer gerne durch ausgedehnte Wälder wandert, an idyllischen Teichen vorbeikommt und einfach einmal für einige Stunden abschalten möchte, findet hier eine richtig schöne Strecke.


Ein zusätzliches Highlight ist für mich die Einkehrmöglichkeit bei Kilometer 14 mit Fischbrötchen, geräuchertem Fisch und dem herrlichen Blick auf die Fischteiche. Genau solche kleinen Entdeckungen am Wegesrand machen eine Wanderung für mich besonders.


Rund 18 Kilometer Wald, Wasser, Ruhe, Natur und zum Abschluss noch ein leckeres Fischbrötchen – so darf ein Wandertag gerne sein.


Praktische Informationen zur Wanderung


Anfahrt

Der Startpunkt dieser Wanderung befindet sich direkt am Bahnhof Unterlüß und ist von Hamburg aus bequem mit der Regionalbahn zu erreichen. Besonders praktisch ist die Verbindung um 8:56 Uhr ab Hamburg, mit der man ohne Umstieg in Richtung Hannover fahren und Unterlüß direkt erreichen kann. Bei anderen Verbindungen ist in der Regel ein Umstieg in Uelzen erforderlich.


Das Ziel der Wanderung liegt am Bahnhof Eschede. Von dort geht es mit der Regionalbahn über Uelzen zurück nach Hamburg. Damit lässt sich die Tour sehr gut komplett mit öffentlichen Verkehrsmitteln unternehmen.


Toiletten

Entlang der eigentlichen Wanderstrecke gibt es keine öffentlichen Toiletten. Dies sollte man bei der Planung der Tour entsprechend berücksichtigen und nach Möglichkeit bereits vor dem Start im Zug die Gelegenheit nutzen.


Sitz- und Rastmöglichkeiten

Unterwegs gibt es erfreulicherweise immer wieder Möglichkeiten für eine kleine Pause. Bei etwa Kilometer 4 befindet sich eine Schutzhütte mit Sitzbänken, die sich gut für eine erste Rast eignet.


Bei ungefähr Kilometer 7 folgt ein kleiner Unterstand mit einer Bank. Ab etwa Kilometer 9, wenn die Strecke zunehmend von den zahlreichen Teichen geprägt wird, stehen ebenfalls einige Bänke entlang des Weges zur Verfügung.


Ein besonders schöner Rastplatz wartet bei ungefähr Kilometer 12: Hier befindet sich ein kleiner Aussichtsturm mit einer großen Bank. Von dort hat man einen herrlichen Blick über einen großen See und die umliegende Natur. Ein idealer Platz, um eine Pause einzulegen und die Ruhe der Landschaft zu genießen.


Einkehrmöglichkeiten

Ein kulinarischer Höhepunkt der Wanderung wartet bei ungefähr Kilometer 13,2. Hier kann man einen kleinen Abstecher zu einer Fischräucherei machen. Dort bietet sich die Gelegenheit, ein leckeres Fischbrötchen oder anderen geräucherten Fisch zu genießen. Dazu gibt es schöne Sitzmöglichkeiten mit Blick auf die Fischteiche – für mich ein wirklich schöner Platz für eine ausgedehnte Pause.


Wer keine Einkehr machen möchte, kann an der entsprechenden Abzweigung einfach geradeaus weiter in Richtung Eschede wandern und spart sich damit den kleinen Abstecher.


Komoot

Die komplette Tour ist natürlich auch auf Komoot verfügbar und eignet sich hervorragend zur Navigation unterwegs. Mit der Komoot-App oder einem GPS-Gerät lässt sich die Strecke bequem verfolgen. Zusätzlich erhält man dort einen guten Überblick über Streckenverlauf, Entfernung und die einzelnen Punkte entlang der Wanderung.

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Stormarnweg – Etappe 1: Von Reinbek nach Großensee Am Sonntag, den 19. April 2026, fiel für mich der Startschuss zu einem neuen Wanderprojekt: dem Stormarnweg. In den kommenden Wochen und Monaten möchte ich die gesamte Strecke von Reinbek bis Lübeck erwandern und die abwechslungsreiche Landschaft Stormarns Schritt für Schritt entdecken. Die erste Etappe begann am Bahnhof in Reinbek. Bereits nach wenigen Minuten führte mich der Weg vorbei am imposanten Reinbeker Schloss, dessen historische Kulisse einen gelungenen Auftakt für die bevorstehende Wanderung bildete. Schon kurz darauf tauchte ich in das idyllische Billetal ein – eine der landschaftlich reizvollsten Regionen entlang dieser Etappe. Der Weg durch das Billetal begeisterte von Beginn an mit seiner natürlichen Schönheit. Zahlreiche Bänke und Rastplätze luden dazu ein, die Ruhe der Umgebung auf sich wirken zu lassen und für einen Moment innezuhalten. Entlang des Weges informieren mehrere Schautafeln über die heimische Tier- und Pflanzenwelt und vermitteln interessante Einblicke in die Besonderheiten dieses wertvollen Naturraums. Besonders angenehm war, dass die Strecke größtenteils abseits von Straßen verläuft. So konnte ich die Wanderung in wohltuender Ruhe genießen. Oft führte der Stormarnweg über weiche Wald- und Naturpfade, die das Gehen besonders angenehm machten. Begleitet vom fröhlichen Zwitschern der Vögel, dem sanften Rauschen des Windes in den Bäumen und dem frischen Grün des jungen Frühlingslaubs entstand eine entspannte und erholsame Atmosphäre. Die abwechslungsreiche Landschaft aus Waldstücken, offenen Wiesen und naturnahen Wegen machte diese erste Etappe zu einem gelungenen Auftakt meines Wanderabenteuers auf dem Stormarnweg. Nach einigen abwechslungsreichen Kilometern erreichte ich schließlich mein Tagesziel in Großensee. Dort durfte natürlich die wohlverdiente Belohnung nicht fehlen: Bei einem leckeren Stück Kuchen ließ ich die Eindrücke des Tages noch einmal Revue passieren und konnte die erste Etappe entspannt ausklingen lassen. Mein Fazit: Die erste Etappe des Stormarnwegs überzeugt mit viel Natur, ruhigen Wegen und einer angenehmen Wegführung. Ein gelungener Einstieg, der die Vorfreude auf die kommenden Etappen noch einmal deutlich gesteigert hat. Praktische Informationen zur Wanderung Anfahrt: Die Wanderung beginnt am Bahnhof in Reinbek und endet in Großensee an der Bushaltestelle Hamburger Straße. Von dort besteht stündlich eine Busverbindung zum Bahnhof Rahlstedt, sodass auch die Rückfahrt unkompliziert möglich ist. Toiletten: Entlang der Strecke gibt es keine öffentlichen Toiletten. Sitzmöglichkeiten: Bis Witzhave laden zahlreiche Bänke und auch natürliche Sitzgelegenheiten wie Baumstämme immer wieder zu kleinen Pausen ein. Hinter Witzhave werden die Rastmöglichkeiten allerdings deutlich seltener. Einkehrmöglichkeiten: In Aumühle gibt es rund um den Mühlenteich mehrere Restaurants, die sich für eine erste Einkehr anbieten. Danach findet sich erst wieder in Großensee eine Gelegenheit zur Stärkung. Direkt an der Bushaltestelle befindet sich unter anderem die Bäckerei Braaker Mühle. Länge: Die Etappe umfasst insgesamt 21,3 Kilometer. Markierung: Der Weg ist durchgehend sehr gut ausgeschildert und gepflegt, sodass die Orientierung leichtfällt. Komoot: Die Tour ist auch auf Komoot verfügbar und eignet sich hervorragend zur Navigation unterwegs.
von Heiko Lüdke 10. April 2026
Nordpfad Kirchsteg – Moore – Bäche Am Freitag, den 10. April, startete meine Tour am Hamburger Hauptbahnhof. Mit dem Metronom ging es direkt bis zum Bahnhof Scheeßel, dem Ausgangspunkt für den Nordpfad „Kirchsteg – Moore – Bäche“. Schon nach den ersten Kilometern war ich begeistert: Die Strecke bietet eine beeindruckende Vielfalt aus abwechslungsreicher Landschaft, stillen Moorgebieten und idyllischen kleinen Bächen. Ein besonderes Highlight ist der jahrhundertealte Kirchstieg, der früher als Verbindungsweg zur Kirche diente und heute ein faszinierendes Stück Natur mit Geschichte darstellt. Die Vielfalt entlang des Weges war stellenweise sogar atemberaubend. Auch wenn sich einige Abschnitte gefühlt endlos hinzogen, lag genau darin ein besonderer Reiz – die Ruhe und Weite der Natur konnten so intensiv erlebt werden. Nach insgesamt 22 Kilometern erreichte ich schließlich wieder den Bahnhof Scheeßel – etwas erschöpft, aber vor allem zufrieden und mit vielen schönen Eindrücken im Gepäck. Weitere Informationen zu den Nordpfaden findet ihr auf der offiziellen Homepage . Fazit: Eine sehr schöne und vielseitige Wanderung, die Natur, Wissen und Erholung auf gelungene Weise miteinander verbindet. Absolut empfehlenswert! Praktische Informationen zur Wanderung Anfahrt: Die Wanderung startet und endet direkt am Bahnhof Scheeßel und ist bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Toiletten: Entlang der Strecke befinden sich keine Toiletten. Sitzmöglichkeiten: Es gibt zahlreiche Bänke und Sitzgelegenheiten entlang der Strecke, die immer wieder zu Pausen einladen. Einkehrmöglichkeiten: Im Sommer besteht bei Kilometer 20,2 die Möglichkeit für eine Pause beim Bassens Bauernladen – dort gibt es Eis und kalte Getränke. Länge: 22,1 km Markierung: Die Strecke ist durchgehend sehr gut markiert und gepflegt. Zusätzlich sorgen Infotafeln entlang des Weges für Orientierung und interessante Hintergrundinformationen. Komoot: Die Tour ist auch auf Komoot verfügbar und eignet sich hervorragend zur Navigation.
von Heiko Lüdke 9. April 2026
Rund um den Owschlager See und durch das Moor Meine Wanderung am Donnerstag, den 9. April 2026, startete direkt am Bahnhof Owschlag. Von dort aus machte ich mich auf eine abwechslungsreiche Tour rund um den Owschlager See und durch das angrenzende Moorgebiet. Schon kurz hinter dem Bahnhof war ich mitten im Grünen. Auf gut ausgebauten Wanderwegen führte mich der Weg vorbei an idyllischen Wiesen, weiten Feldern und immer wieder schönen Ausblicken auf die ruhige, vielfältige Landschaft rund um den See. Ein besonderes Highlight meiner Tour war das Owschlager Moor. Dabei handelt es sich um ein Hochmoor, das von zahlreichen ehemaligen Torfstichen geprägt ist. Hochmoore – auch Regenmoore genannt – sind auf viel Licht und Wasser angewiesen und reagieren besonders empfindlich auf Eingriffe wie die landwirtschaftliche Entwässerung. Um diesen wertvollen Lebensraum zu schützen, hat die Gemeinde Owschlag verschiedene Maßnahmen ergriffen, damit die Flächen wieder mehr Feuchtigkeit speichern können. So können sich typische Moorpflanzen, insbesondere Moose, sowie wasserliebende Lebensräume wieder besser ausbreiten. Entlang des Weges fand ich immer wieder informative Tafeln, die spannende Einblicke in dieses besondere Ökosystem gaben und die heimische Flora und Fauna anschaulich erklärten. Im weiteren Verlauf führte mich die Wanderung zu den Sorgwohlder Binnendünen mit ihrer charakteristischen Heidelandschaft. Dieser Abschnitt hatte einen ganz eigenen landschaftlichen Reiz und machte die Tour für mich besonders abwechslungsreich und entspannend. Fazit: Ich habe eine sehr schöne und vielseitige Wanderung erlebt, die Natur, Wissen und Erholung auf gelungene Weise miteinander verbindet. Praktische Informationen zur Wanderung Anfahrt: Die Wanderung startet und endet bequem am Bahnhof Owschlag, der gut erreichbar ist. Toiletten: Toiletten befinden sich ausschließlich am Owschlager See. Sitzmöglichkeiten: Entlang der gesamten Strecke stehen zahlreiche Bänke und Sitzgelegenheiten zur Verfügung, die immer wieder zu einer kurzen Pause einladen. Einkehrmöglichkeiten: Direkt am Bahnhof befindet sich die Bäckerei Wollborn. Sie hat aktuell sieben Tage die Woche geöffnet – am Wochenende empfiehlt es sich, die genauen Öffnungszeiten zu beachten. Hier gibt es leckeren Kaffee und besonders empfehlenswerte, hausgemachte Torten. Kilometer: 15 km Markierung: Die Strecke ist durchgehend gut markiert und sehr gepflegt, sodass die Orientierung jederzeit problemlos möglich ist. Zusätzlich befinden sich entlang des Weges immer wieder Infotafeln, die einen guten Überblick darüber geben, wo man sich gerade befindet. Komoot: Die Tour ist auch auf Komoot verfügbar und kann dort bequem zur Navigation genutzt werden.