Wanderreise Österreich: Österreichs höchste Aussicht

Ausflug über die Großglockner-Hochalpenstraße – Ein unvergessliches Erlebnis in den Hohen Tauern


Am Dienstag, dem 16. Juni 2026, stand ein ganz besonderes Highlight unseres Aufenthalts auf dem Programm: Mit dem Bus ging es von Zell am See aus auf die berühmte Großglockner-Hochalpenstraße – eine der beeindruckendsten Panoramastraßen der Welt und zweifellos eines der schönsten Ausflugsziele Österreichs.


Die rund 48 Kilometer lange Strecke führt mit ihren zahlreichen Kehren und spektakulären Aussichtspunkten mitten durch den Nationalpark Hohe Tauern bis hinauf zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe am Fuße des Großglockners. Mit seinen 3.798 Metern ist der Großglockner nicht nur der höchste Berg Österreichs, sondern auch ein beeindruckendes Wahrzeichen der Alpen.


Bereits während der Fahrt eröffnete sich uns eine faszinierende Bergwelt. Begleitet wurden wir von der Nationalpark-Rangerin Sophia, die die gesamte Tour mit ihrem umfangreichen Wissen bereicherte. Mit viel Begeisterung erzählte sie von der Geschichte der Großglockner-Hochalpenstraße, der einzigartigen Natur des Nationalparks und der vielfältigen Tierwelt der Hochalpen. Immer wieder machte sie uns auf besondere Beobachtungen aufmerksam und half dabei, Steinböcke, Murmeltiere und weitere alpine Bewohner in ihrer natürlichen Umgebung zu entdecken.


Für mich als Norddeutschen war die Fahrt über die Hochalpenstraße zugleich ein kleines Abenteuer. Die vielen engen Kurven, steilen Hänge und beeindruckenden Tiefblicke sorgten stellenweise für einen erhöhten Puls. Obwohl die erfahrenen Busfahrer diese Strecke selbstverständlich routiniert meistern, flößte mir die spektakuläre Straßenführung durchaus Respekt ein. Gerade diese Mischung aus Spannung und grandiosen Ausblicken machte die Fahrt jedoch besonders eindrucksvoll.


Auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe angekommen, bot sich die Gelegenheit, die imposante Hochgebirgslandschaft bei einem etwa drei Kilometer langen Spaziergang näher kennenzulernen. Die frische Bergluft, die gewaltigen Gipfel ringsum und die einmaligen Ausblicke auf die umliegende Bergwelt machten diesen Aufenthalt zu einem besonderen Erlebnis. Immer wieder blieb Zeit, die Landschaft auf sich wirken zu lassen und zahlreiche Erinnerungsfotos aufzunehmen.


Ein ganz besonderes Highlight waren natürlich die Murmeltiere. Die niedlichen und erstaunlich zutraulichen Tiere begegneten uns nicht nur auf dem Wanderweg, sondern bereits mehrfach entlang der Hochalpenstraße. Ihre neugierige Art und die Möglichkeit, sie aus nächster Nähe beobachten zu können, sorgten bei vielen Teilnehmern für Begeisterung und machten den Ausflug zu einem unvergesslichen Erlebnis.


Mein Fazit


Die Großglockner-Hochalpenstraße gehört ohne Zweifel zu den beeindruckendsten Straßen Europas und sollte bei einem Aufenthalt in der Region unbedingt auf dem Programm stehen. Es ist etwas ganz Besonderes, innerhalb kurzer Zeit von etwa 700 Metern Seehöhe auf über 2.500 Meter hinaufzufahren und dabei die ständig wechselnden Landschaften der Hohen Tauern zu erleben. Die Kombination aus spektakulären Ausblicken, faszinierender Natur, spannender Tierbeobachtung und der majestätischen Kulisse des Großglockners machte diesen Tag zu einem außergewöhnlichen Erlebnis, das noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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Sollten Sie Interesse an einer Wanderreise nach Österreich, insbesondere in die wunderschöne Region Zell am See, haben, stehe ich Ihnen gerne als Ansprechpartner zur Verfügung. Bei Fragen zu den Wanderungen, zur Reiseplanung, zu Unterkünften oder zur Region selbst können Sie mich jederzeit kontaktieren.


Darüber hinaus beantworte ich Ihnen auch gerne Fragen zu allen anderen Wanderungen und Touren, die ich bereits unternommen habe. Aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen kann ich Ihnen wertvolle Tipps, Empfehlungen und Informationen aus erster Hand geben. Zögern Sie daher nicht, mich anzusprechen – ich freue mich darauf, Ihnen weiterzuhelfen und meine Begeisterung für das Wandern mit Ihnen zu teilen.

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Stormarnweg – Etappe 1: Von Reinbek nach Großensee Am Sonntag, den 19. April 2026, fiel für mich der Startschuss zu einem neuen Wanderprojekt: dem Stormarnweg. In den kommenden Wochen und Monaten möchte ich die gesamte Strecke von Reinbek bis Lübeck erwandern und die abwechslungsreiche Landschaft Stormarns Schritt für Schritt entdecken. Die erste Etappe begann am Bahnhof in Reinbek. Bereits nach wenigen Minuten führte mich der Weg vorbei am imposanten Reinbeker Schloss, dessen historische Kulisse einen gelungenen Auftakt für die bevorstehende Wanderung bildete. Schon kurz darauf tauchte ich in das idyllische Billetal ein – eine der landschaftlich reizvollsten Regionen entlang dieser Etappe. Der Weg durch das Billetal begeisterte von Beginn an mit seiner natürlichen Schönheit. Zahlreiche Bänke und Rastplätze luden dazu ein, die Ruhe der Umgebung auf sich wirken zu lassen und für einen Moment innezuhalten. Entlang des Weges informieren mehrere Schautafeln über die heimische Tier- und Pflanzenwelt und vermitteln interessante Einblicke in die Besonderheiten dieses wertvollen Naturraums. Besonders angenehm war, dass die Strecke größtenteils abseits von Straßen verläuft. So konnte ich die Wanderung in wohltuender Ruhe genießen. Oft führte der Stormarnweg über weiche Wald- und Naturpfade, die das Gehen besonders angenehm machten. Begleitet vom fröhlichen Zwitschern der Vögel, dem sanften Rauschen des Windes in den Bäumen und dem frischen Grün des jungen Frühlingslaubs entstand eine entspannte und erholsame Atmosphäre. Die abwechslungsreiche Landschaft aus Waldstücken, offenen Wiesen und naturnahen Wegen machte diese erste Etappe zu einem gelungenen Auftakt meines Wanderabenteuers auf dem Stormarnweg. Nach einigen abwechslungsreichen Kilometern erreichte ich schließlich mein Tagesziel in Großensee. Dort durfte natürlich die wohlverdiente Belohnung nicht fehlen: Bei einem leckeren Stück Kuchen ließ ich die Eindrücke des Tages noch einmal Revue passieren und konnte die erste Etappe entspannt ausklingen lassen. Mein Fazit: Die erste Etappe des Stormarnwegs überzeugt mit viel Natur, ruhigen Wegen und einer angenehmen Wegführung. Ein gelungener Einstieg, der die Vorfreude auf die kommenden Etappen noch einmal deutlich gesteigert hat. Praktische Informationen zur Wanderung Anfahrt: Die Wanderung beginnt am Bahnhof in Reinbek und endet in Großensee an der Bushaltestelle Hamburger Straße. Von dort besteht stündlich eine Busverbindung zum Bahnhof Rahlstedt, sodass auch die Rückfahrt unkompliziert möglich ist. Toiletten: Entlang der Strecke gibt es keine öffentlichen Toiletten. Sitzmöglichkeiten: Bis Witzhave laden zahlreiche Bänke und auch natürliche Sitzgelegenheiten wie Baumstämme immer wieder zu kleinen Pausen ein. Hinter Witzhave werden die Rastmöglichkeiten allerdings deutlich seltener. Einkehrmöglichkeiten: In Aumühle gibt es rund um den Mühlenteich mehrere Restaurants, die sich für eine erste Einkehr anbieten. Danach findet sich erst wieder in Großensee eine Gelegenheit zur Stärkung. Direkt an der Bushaltestelle befindet sich unter anderem die Bäckerei Braaker Mühle. Länge: Die Etappe umfasst insgesamt 21,3 Kilometer. Markierung: Der Weg ist durchgehend sehr gut ausgeschildert und gepflegt, sodass die Orientierung leichtfällt. Komoot: Die Tour ist auch auf Komoot verfügbar und eignet sich hervorragend zur Navigation unterwegs.
von Heiko Lüdke 10. April 2026
Nordpfad Kirchsteg – Moore – Bäche Am Freitag, den 10. April, startete meine Tour am Hamburger Hauptbahnhof. Mit dem Metronom ging es direkt bis zum Bahnhof Scheeßel, dem Ausgangspunkt für den Nordpfad „Kirchsteg – Moore – Bäche“. Schon nach den ersten Kilometern war ich begeistert: Die Strecke bietet eine beeindruckende Vielfalt aus abwechslungsreicher Landschaft, stillen Moorgebieten und idyllischen kleinen Bächen. Ein besonderes Highlight ist der jahrhundertealte Kirchstieg, der früher als Verbindungsweg zur Kirche diente und heute ein faszinierendes Stück Natur mit Geschichte darstellt. Die Vielfalt entlang des Weges war stellenweise sogar atemberaubend. Auch wenn sich einige Abschnitte gefühlt endlos hinzogen, lag genau darin ein besonderer Reiz – die Ruhe und Weite der Natur konnten so intensiv erlebt werden. Nach insgesamt 22 Kilometern erreichte ich schließlich wieder den Bahnhof Scheeßel – etwas erschöpft, aber vor allem zufrieden und mit vielen schönen Eindrücken im Gepäck. Weitere Informationen zu den Nordpfaden findet ihr auf der offiziellen Homepage . Fazit: Eine sehr schöne und vielseitige Wanderung, die Natur, Wissen und Erholung auf gelungene Weise miteinander verbindet. Absolut empfehlenswert! Praktische Informationen zur Wanderung Anfahrt: Die Wanderung startet und endet direkt am Bahnhof Scheeßel und ist bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Toiletten: Entlang der Strecke befinden sich keine Toiletten. Sitzmöglichkeiten: Es gibt zahlreiche Bänke und Sitzgelegenheiten entlang der Strecke, die immer wieder zu Pausen einladen. Einkehrmöglichkeiten: Im Sommer besteht bei Kilometer 20,2 die Möglichkeit für eine Pause beim Bassens Bauernladen – dort gibt es Eis und kalte Getränke. Länge: 22,1 km Markierung: Die Strecke ist durchgehend sehr gut markiert und gepflegt. Zusätzlich sorgen Infotafeln entlang des Weges für Orientierung und interessante Hintergrundinformationen. Komoot: Die Tour ist auch auf Komoot verfügbar und eignet sich hervorragend zur Navigation.
von Heiko Lüdke 9. April 2026
Rund um den Owschlager See und durch das Moor Meine Wanderung am Donnerstag, den 9. April 2026, startete direkt am Bahnhof Owschlag. Von dort aus machte ich mich auf eine abwechslungsreiche Tour rund um den Owschlager See und durch das angrenzende Moorgebiet. Schon kurz hinter dem Bahnhof war ich mitten im Grünen. Auf gut ausgebauten Wanderwegen führte mich der Weg vorbei an idyllischen Wiesen, weiten Feldern und immer wieder schönen Ausblicken auf die ruhige, vielfältige Landschaft rund um den See. Ein besonderes Highlight meiner Tour war das Owschlager Moor. Dabei handelt es sich um ein Hochmoor, das von zahlreichen ehemaligen Torfstichen geprägt ist. Hochmoore – auch Regenmoore genannt – sind auf viel Licht und Wasser angewiesen und reagieren besonders empfindlich auf Eingriffe wie die landwirtschaftliche Entwässerung. Um diesen wertvollen Lebensraum zu schützen, hat die Gemeinde Owschlag verschiedene Maßnahmen ergriffen, damit die Flächen wieder mehr Feuchtigkeit speichern können. So können sich typische Moorpflanzen, insbesondere Moose, sowie wasserliebende Lebensräume wieder besser ausbreiten. Entlang des Weges fand ich immer wieder informative Tafeln, die spannende Einblicke in dieses besondere Ökosystem gaben und die heimische Flora und Fauna anschaulich erklärten. Im weiteren Verlauf führte mich die Wanderung zu den Sorgwohlder Binnendünen mit ihrer charakteristischen Heidelandschaft. Dieser Abschnitt hatte einen ganz eigenen landschaftlichen Reiz und machte die Tour für mich besonders abwechslungsreich und entspannend. Fazit: Ich habe eine sehr schöne und vielseitige Wanderung erlebt, die Natur, Wissen und Erholung auf gelungene Weise miteinander verbindet. Praktische Informationen zur Wanderung Anfahrt: Die Wanderung startet und endet bequem am Bahnhof Owschlag, der gut erreichbar ist. Toiletten: Toiletten befinden sich ausschließlich am Owschlager See. Sitzmöglichkeiten: Entlang der gesamten Strecke stehen zahlreiche Bänke und Sitzgelegenheiten zur Verfügung, die immer wieder zu einer kurzen Pause einladen. Einkehrmöglichkeiten: Direkt am Bahnhof befindet sich die Bäckerei Wollborn. Sie hat aktuell sieben Tage die Woche geöffnet – am Wochenende empfiehlt es sich, die genauen Öffnungszeiten zu beachten. Hier gibt es leckeren Kaffee und besonders empfehlenswerte, hausgemachte Torten. Kilometer: 15 km Markierung: Die Strecke ist durchgehend gut markiert und sehr gepflegt, sodass die Orientierung jederzeit problemlos möglich ist. Zusätzlich befinden sich entlang des Weges immer wieder Infotafeln, die einen guten Überblick darüber geben, wo man sich gerade befindet. Komoot: Die Tour ist auch auf Komoot verfügbar und kann dort bequem zur Navigation genutzt werden.