Wanderreise Österreich: Piesendorf nach Zell am See

Wanderauftakt entlang der Salzach – Von Piesendorf nach Zell am See


Am Sonntag, den 14. Juni 2026, starteten wir voller Vorfreude in unsere erste Wanderung der Wanderwoche in Maishofen. Nach dem Frühstück machten wir uns zunächst mit Bus und Bahn auf den Weg nach Piesendorf, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung.


Bevor wir die Wanderschuhe schnürten, nutzten wir die Gelegenheit, die Pfarrkirche von Piesendorf zu besuchen. In der ruhigen und besinnlichen Atmosphäre des Gotteshauses nahmen wir uns einige Momente Zeit zum Innehalten. Die eindrucksvolle Kirche bildete einen schönen und zugleich entschleunigenden Einstieg in unseren ersten Wandertag.


Anschließend begann unsere eigentliche Wanderung. Der Weg führte uns größtenteils direkt entlang der Salzach und bot immer wieder reizvolle Ausblicke auf den Fluss sowie die umliegende Landschaft. Gemächlich wanderten wir talwärts in Richtung Zell am See und konnten dabei die Natur in aller Ruhe genießen.


Besonders gespannt waren wir auf das Wetter. Die Vorhersagen hatten für diesen Tag Regen und sogar Gewitter angekündigt. Umso erfreulicher war die Überraschung, die uns erwartete: Statt trüber Bedingungen wurden wir mit nahezu perfektem Wanderwetter belohnt. Vor allem der Himmel bot ein beeindruckendes Naturschauspiel.


Die Wolken veränderten ständig ihre Form, zogen in raschem Wechsel über die Berggipfel, verdichteten sich kurzzeitig und lockerten wenig später wieder auf. Dieses faszinierende Wechselspiel verlieh der Landschaft immer wieder eine neue Stimmung. Zwar fielen gelegentlich einige Regentropfen, doch insgesamt herrschten ausgesprochen angenehme Bedingungen für unsere Wanderung.


Da die gesamte Strecke durch das Tal verlief, waren kaum nennenswerte Höhenmeter zu bewältigen. Dadurch blieb viel Zeit, die Umgebung bewusst wahrzunehmen und die zahlreichen Eindrücke auf sich wirken zu lassen. Besonders beeindruckend waren die umliegenden Berge, die sich je nach Standort, Lichtverhältnissen und Wolkenstimmung immer wieder anders präsentierten. Mal wirkten sie schroff und majestätisch, dann wieder sanft und beinahe mystisch. Jede Wegbiegung eröffnete neue Perspektiven und sorgte für abwechslungsreiche Ausblicke.


Dass die Sonne trotz der dichten Wolkendecke deutlich kräftiger war als erwartet, zeigte sich allerdings am Ende des Tages. Die vermeintlich schützenden Wolken konnten die Sonnenstrahlen nicht vollständig abhalten, sodass ich mir einen leichten Sonnenbrand einfing. Ein kleiner Wermutstropfen, der die Freude über diesen gelungenen Wandertag jedoch keineswegs schmälerte.


In Zell am See angekommen, durfte selbstverständlich die traditionelle Einkehr nicht fehlen. Bei einer gemütlichen Rast ließen wir die Erlebnisse des Tages noch einmal Revue passieren, tauschten unsere Eindrücke aus und genossen die besondere Atmosphäre des beliebten Urlaubsortes. Der Blick auf den See und die umliegende Bergwelt bildete dabei einen stimmungsvollen Abschluss unserer ersten Wanderung.


So endete ein rundum gelungener Auftakt unserer Wanderwoche. Die abwechslungsreiche Landschaft, die herrlichen Ausblicke, das überraschend gute Wetter und die entspannte Streckenführung machten diese erste Wanderung zu einem echten Genuss und weckten bereits die Vorfreude auf die kommenden Touren.


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Sollten Sie Interesse an einer Wanderreise nach Österreich, insbesondere in die wunderschöne Region Zell am See, haben, stehe ich Ihnen gerne als Ansprechpartner zur Verfügung. Bei Fragen zu den Wanderungen, zur Reiseplanung, zu Unterkünften oder zur Region selbst können Sie mich jederzeit kontaktieren.


Darüber hinaus beantworte ich Ihnen auch gerne Fragen zu allen anderen Wanderungen und Touren, die ich bereits unternommen habe. Aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen kann ich Ihnen wertvolle Tipps, Empfehlungen und Informationen aus erster Hand geben. Zögern Sie daher nicht, mich anzusprechen – ich freue mich darauf, Ihnen weiterzuhelfen und meine Begeisterung für das Wandern mit Ihnen zu teilen.

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Stormarnweg – Etappe 1: Von Reinbek nach Großensee Am Sonntag, den 19. April 2026, fiel für mich der Startschuss zu einem neuen Wanderprojekt: dem Stormarnweg. In den kommenden Wochen und Monaten möchte ich die gesamte Strecke von Reinbek bis Lübeck erwandern und die abwechslungsreiche Landschaft Stormarns Schritt für Schritt entdecken. Die erste Etappe begann am Bahnhof in Reinbek. Bereits nach wenigen Minuten führte mich der Weg vorbei am imposanten Reinbeker Schloss, dessen historische Kulisse einen gelungenen Auftakt für die bevorstehende Wanderung bildete. Schon kurz darauf tauchte ich in das idyllische Billetal ein – eine der landschaftlich reizvollsten Regionen entlang dieser Etappe. Der Weg durch das Billetal begeisterte von Beginn an mit seiner natürlichen Schönheit. Zahlreiche Bänke und Rastplätze luden dazu ein, die Ruhe der Umgebung auf sich wirken zu lassen und für einen Moment innezuhalten. Entlang des Weges informieren mehrere Schautafeln über die heimische Tier- und Pflanzenwelt und vermitteln interessante Einblicke in die Besonderheiten dieses wertvollen Naturraums. Besonders angenehm war, dass die Strecke größtenteils abseits von Straßen verläuft. So konnte ich die Wanderung in wohltuender Ruhe genießen. Oft führte der Stormarnweg über weiche Wald- und Naturpfade, die das Gehen besonders angenehm machten. Begleitet vom fröhlichen Zwitschern der Vögel, dem sanften Rauschen des Windes in den Bäumen und dem frischen Grün des jungen Frühlingslaubs entstand eine entspannte und erholsame Atmosphäre. Die abwechslungsreiche Landschaft aus Waldstücken, offenen Wiesen und naturnahen Wegen machte diese erste Etappe zu einem gelungenen Auftakt meines Wanderabenteuers auf dem Stormarnweg. Nach einigen abwechslungsreichen Kilometern erreichte ich schließlich mein Tagesziel in Großensee. Dort durfte natürlich die wohlverdiente Belohnung nicht fehlen: Bei einem leckeren Stück Kuchen ließ ich die Eindrücke des Tages noch einmal Revue passieren und konnte die erste Etappe entspannt ausklingen lassen. Mein Fazit: Die erste Etappe des Stormarnwegs überzeugt mit viel Natur, ruhigen Wegen und einer angenehmen Wegführung. Ein gelungener Einstieg, der die Vorfreude auf die kommenden Etappen noch einmal deutlich gesteigert hat. Praktische Informationen zur Wanderung Anfahrt: Die Wanderung beginnt am Bahnhof in Reinbek und endet in Großensee an der Bushaltestelle Hamburger Straße. Von dort besteht stündlich eine Busverbindung zum Bahnhof Rahlstedt, sodass auch die Rückfahrt unkompliziert möglich ist. Toiletten: Entlang der Strecke gibt es keine öffentlichen Toiletten. Sitzmöglichkeiten: Bis Witzhave laden zahlreiche Bänke und auch natürliche Sitzgelegenheiten wie Baumstämme immer wieder zu kleinen Pausen ein. Hinter Witzhave werden die Rastmöglichkeiten allerdings deutlich seltener. Einkehrmöglichkeiten: In Aumühle gibt es rund um den Mühlenteich mehrere Restaurants, die sich für eine erste Einkehr anbieten. Danach findet sich erst wieder in Großensee eine Gelegenheit zur Stärkung. Direkt an der Bushaltestelle befindet sich unter anderem die Bäckerei Braaker Mühle. Länge: Die Etappe umfasst insgesamt 21,3 Kilometer. Markierung: Der Weg ist durchgehend sehr gut ausgeschildert und gepflegt, sodass die Orientierung leichtfällt. Komoot: Die Tour ist auch auf Komoot verfügbar und eignet sich hervorragend zur Navigation unterwegs.
von Heiko Lüdke 10. April 2026
Nordpfad Kirchsteg – Moore – Bäche Am Freitag, den 10. April, startete meine Tour am Hamburger Hauptbahnhof. Mit dem Metronom ging es direkt bis zum Bahnhof Scheeßel, dem Ausgangspunkt für den Nordpfad „Kirchsteg – Moore – Bäche“. Schon nach den ersten Kilometern war ich begeistert: Die Strecke bietet eine beeindruckende Vielfalt aus abwechslungsreicher Landschaft, stillen Moorgebieten und idyllischen kleinen Bächen. Ein besonderes Highlight ist der jahrhundertealte Kirchstieg, der früher als Verbindungsweg zur Kirche diente und heute ein faszinierendes Stück Natur mit Geschichte darstellt. Die Vielfalt entlang des Weges war stellenweise sogar atemberaubend. Auch wenn sich einige Abschnitte gefühlt endlos hinzogen, lag genau darin ein besonderer Reiz – die Ruhe und Weite der Natur konnten so intensiv erlebt werden. Nach insgesamt 22 Kilometern erreichte ich schließlich wieder den Bahnhof Scheeßel – etwas erschöpft, aber vor allem zufrieden und mit vielen schönen Eindrücken im Gepäck. Weitere Informationen zu den Nordpfaden findet ihr auf der offiziellen Homepage . Fazit: Eine sehr schöne und vielseitige Wanderung, die Natur, Wissen und Erholung auf gelungene Weise miteinander verbindet. Absolut empfehlenswert! Praktische Informationen zur Wanderung Anfahrt: Die Wanderung startet und endet direkt am Bahnhof Scheeßel und ist bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Toiletten: Entlang der Strecke befinden sich keine Toiletten. Sitzmöglichkeiten: Es gibt zahlreiche Bänke und Sitzgelegenheiten entlang der Strecke, die immer wieder zu Pausen einladen. Einkehrmöglichkeiten: Im Sommer besteht bei Kilometer 20,2 die Möglichkeit für eine Pause beim Bassens Bauernladen – dort gibt es Eis und kalte Getränke. Länge: 22,1 km Markierung: Die Strecke ist durchgehend sehr gut markiert und gepflegt. Zusätzlich sorgen Infotafeln entlang des Weges für Orientierung und interessante Hintergrundinformationen. Komoot: Die Tour ist auch auf Komoot verfügbar und eignet sich hervorragend zur Navigation.
von Heiko Lüdke 9. April 2026
Rund um den Owschlager See und durch das Moor Meine Wanderung am Donnerstag, den 9. April 2026, startete direkt am Bahnhof Owschlag. Von dort aus machte ich mich auf eine abwechslungsreiche Tour rund um den Owschlager See und durch das angrenzende Moorgebiet. Schon kurz hinter dem Bahnhof war ich mitten im Grünen. Auf gut ausgebauten Wanderwegen führte mich der Weg vorbei an idyllischen Wiesen, weiten Feldern und immer wieder schönen Ausblicken auf die ruhige, vielfältige Landschaft rund um den See. Ein besonderes Highlight meiner Tour war das Owschlager Moor. Dabei handelt es sich um ein Hochmoor, das von zahlreichen ehemaligen Torfstichen geprägt ist. Hochmoore – auch Regenmoore genannt – sind auf viel Licht und Wasser angewiesen und reagieren besonders empfindlich auf Eingriffe wie die landwirtschaftliche Entwässerung. Um diesen wertvollen Lebensraum zu schützen, hat die Gemeinde Owschlag verschiedene Maßnahmen ergriffen, damit die Flächen wieder mehr Feuchtigkeit speichern können. So können sich typische Moorpflanzen, insbesondere Moose, sowie wasserliebende Lebensräume wieder besser ausbreiten. Entlang des Weges fand ich immer wieder informative Tafeln, die spannende Einblicke in dieses besondere Ökosystem gaben und die heimische Flora und Fauna anschaulich erklärten. Im weiteren Verlauf führte mich die Wanderung zu den Sorgwohlder Binnendünen mit ihrer charakteristischen Heidelandschaft. Dieser Abschnitt hatte einen ganz eigenen landschaftlichen Reiz und machte die Tour für mich besonders abwechslungsreich und entspannend. Fazit: Ich habe eine sehr schöne und vielseitige Wanderung erlebt, die Natur, Wissen und Erholung auf gelungene Weise miteinander verbindet. Praktische Informationen zur Wanderung Anfahrt: Die Wanderung startet und endet bequem am Bahnhof Owschlag, der gut erreichbar ist. Toiletten: Toiletten befinden sich ausschließlich am Owschlager See. Sitzmöglichkeiten: Entlang der gesamten Strecke stehen zahlreiche Bänke und Sitzgelegenheiten zur Verfügung, die immer wieder zu einer kurzen Pause einladen. Einkehrmöglichkeiten: Direkt am Bahnhof befindet sich die Bäckerei Wollborn. Sie hat aktuell sieben Tage die Woche geöffnet – am Wochenende empfiehlt es sich, die genauen Öffnungszeiten zu beachten. Hier gibt es leckeren Kaffee und besonders empfehlenswerte, hausgemachte Torten. Kilometer: 15 km Markierung: Die Strecke ist durchgehend gut markiert und sehr gepflegt, sodass die Orientierung jederzeit problemlos möglich ist. Zusätzlich befinden sich entlang des Weges immer wieder Infotafeln, die einen guten Überblick darüber geben, wo man sich gerade befindet. Komoot: Die Tour ist auch auf Komoot verfügbar und kann dort bequem zur Navigation genutzt werden.