Geschafft! Das große Finale auf dem Stormarnweg – von Reinfeld nach Lübeck 

Nun war es tatsächlich so weit: Die sechste und letzte Etappe des Stormarnwegs stand auf dem Programm. Nach fünf ganz unterschiedlichen Wanderungen führte mich mein Weg diesmal von Reinfeld bis nach Lübeck – und damit zum endgültigen Ziel eines Wanderprojektes, das mich in den vergangenen Monaten durch ganz unterschiedliche Landschaften Stormarns geführt hatte.


Es war schon ein besonderes Gefühl, an diesem Tag aufzubrechen. Schließlich war dies nicht einfach nur eine weitere Wanderung. Heute sollte sich der Kreis schließen.


Noch einmal die Wanderschuhe schnüren


Gestartet wurde am Bahnhof Reinfeld. Genau hier hatte meine vorherige Etappe von Bad Oldesloe kommend geendet. Dieses Mal hieß es also nicht, nach der Ankunft den Heimweg anzutreten, sondern noch einmal den Rucksack aufzusetzen und dem Stormarnweg weiter in Richtung Lübeck zu folgen.


Mit dem Wissen, dass dies die letzte Etappe sein würde, ging ich die Wanderung vielleicht noch etwas bewusster an als sonst. Bei einem längeren Wanderprojekt entwickelt sich mit der Zeit schließlich eine gewisse Routine: die Anreise mit der Bahn, der erste Blick auf die Wegmarkierungen, das Starten der Navigation und dann die ersten Schritte.


Doch diesmal war eben alles ein kleines bisschen anders. Am Ende dieses Tages würde kein weiteres Teilstück mehr auf mich warten.


Von Reinfeld in Richtung Lübeck


Nach dem Start ließ ich Reinfeld nach und nach hinter mir. Wieder zeigte sich dabei, was den Stormarnweg insgesamt ausmacht: Er verbindet Orte, Wälder, Felder, kleine Wege und ländliche Abschnitte miteinander und führt dabei Schritt für Schritt durch eine Region, die man zu Fuß noch einmal ganz anders kennenlernt.


Gerade das ist für mich einer der großen Reize solcher mehrteiligen Wanderwege. Mit dem Zug fährt man häufig innerhalb weniger Minuten durch eine Landschaft hindurch. Zu Fuß nimmt man dagegen plötzlich Dinge wahr, die einem sonst wahrscheinlich niemals auffallen würden.


Ein kleiner Weg am Feldrand, ein Waldstück, ein Bach, eine Bank am Wegesrand oder einfach nur die Ruhe zwischen zwei Ortschaften – beim Wandern werden aus vermeintlich unscheinbaren Dingen oftmals die schönsten Momente eines Tages. So führte mich auch diese letzte Etappe Stück für Stück weiter in Richtung Lübeck.


Das Ziel kommt immer näher


Je weiter ich wanderte, desto mehr rückte natürlich auch das eigentliche Ziel in den Mittelpunkt.

Lübeck.


Nach den vielen Kilometern der vergangenen Etappen war die Hansestadt nun nicht mehr nur ein Ziel auf der Karte. Sie bedeutete gleichzeitig das Ende meines gesamten Stormarnweg-Projektes.


Und genau das macht eine letzte Etappe so besonders. Natürlich freut man sich darauf, das Ziel endlich zu erreichen. Gleichzeitig weiß man aber auch: Wenn man dort angekommen ist, ist dieser Fernwanderweg tatsächlich beendet.


Ich finde, genau diese Mischung aus Vorfreude, ein wenig Wehmut und natürlich auch Stolz gehört zu solchen Wanderprojekten einfach dazu.


Die letzten Kilometer


Auf den letzten Kilometern wurde mir noch einmal bewusst, wie viele unterschiedliche Eindrücke ich auf dem Stormarnweg sammeln konnte.

Nicht jede Etappe war gleich spektakulär. Manche Abschnitte haben mich landschaftlich begeistert, andere waren eher unscheinbar. Es gab Waldwege, Feldwege, Straßenabschnitte, kleine Orte, größere Städte und immer wieder schöne Natur.


Und genau darin liegt für mich auch der Reiz eines solchen Fernwanderweges: Man bekommt nicht nur die absoluten Höhepunkte einer Region präsentiert, sondern erlebt die Landschaft so, wie sie tatsächlich ist.


Mal wunderschön, mal überraschend, manchmal vielleicht auch ein bisschen unspektakulär – aber immer wieder anders. Schließlich rückte Lübeck immer näher.


Und irgendwann waren sie tatsächlich geschafft: die letzten Meter des Stormarnwegs.


🏁 Geschafft – das Finale in Lübeck!


Dann war der Moment gekommen: Ziel erreicht!


Nach sechs Etappen hatte ich den Stormarnweg vollständig erwandert.


Ein schönes Gefühl – und gleichzeitig einer dieser Momente, in denen man unweigerlich noch einmal zurückblickt.

Denn hinter dem Ziel in Lübeck lagen nicht nur die Kilometer dieser letzten Wanderung. Dahinter lagen sechs einzelne Wandertage mit ihren ganz eigenen Geschichten und Erlebnissen.


Sechs Etappen – sechs unterschiedliche Wanderungen


Begonnen hatte mein Stormarnweg-Abenteuer am 19. April 2026 in Reinbek.

Die erste Etappe führte mich von Reinbek nach Großensee. Gleich zum Auftakt gab es mit dem Schloss Reinbek und dem schönen Billetal einige landschaftlich reizvolle Abschnitte. Ein gelungener Start in das Projekt.


Am 5. Juli 2026 folgte die zweite Etappe von Großensee nach Ahrensburg. Unter anderem ging es durch den Forst Karnap, vorbei an Lütjensee, Hoisdorf und Großhansdorf, bevor mit dem Ahrensburger Schloss ein besonders schönes Etappenziel erreicht war.


Die dritte Etappe von Ahrensburg nach Bargteheide am 20. August war dagegen deutlich unspektakulärer. Lange Abschnitte durch bebautes Gebiet und entlang von Straßen konnten mich weniger begeistern. Aber auch solche Etappen gehören zu einem längeren Wanderweg dazu.

Danach wurde es wieder abwechslungsreicher.


Die vierte Etappe führte mich von Bargteheide nach Bad Oldesloe. Unterwegs gab es unter anderem eine fehlende Brücke, eine kleine Umleitung und jede Menge Frösche im Gras. Später entschied ich mich außerdem dafür, den offiziellen Verlauf etwas zu verändern und durch das Brennermoor zu wandern. Für mich war das eindeutig die schönere Variante auf dem Weg nach Bad Oldesloe.


Auf der fünften Etappe von Bad Oldesloe nach Reinfeld zeigte sich dann schon am Morgen, dass man sich vom Wetterbericht nicht immer abschrecken lassen sollte. Während es bei meiner Abfahrt in Hamburg noch in Strömen regnete und ich mich innerlich bereits auf einen Tag in der Regenjacke eingestellt hatte, erwartete mich in Bad Oldesloe plötzlich bestes Wanderwetter.


Lediglich die Wegmarkierung sorgte am Anfang für ein wenig Verwirrung. Danach konnte ich die rund 12,4 Kilometer bis Reinfeld entspannt genießen.

Und nun folgte schließlich die sechste und letzte Etappe von Reinfeld nach Lübeck.

Damit war es geschafft.


Mein Fazit zum Stormarnweg


Wenn ich auf alle sechs Etappen zurückblicke, bleibt vor allem eines hängen: Der Stormarnweg ist unglaublich abwechslungsreich.

Er ist sicherlich kein Wanderweg, auf dem hinter jeder Kurve ein spektakuläres Naturhighlight wartet. Dafür zeigt er sehr authentisch die Landschaft zwischen Reinbek, Stormarn und Lübeck.


Es gibt wunderschöne Naturabschnitte, Wälder, Felder und Gewässer, aber ebenso Ortsdurchquerungen und Strecken entlang von Straßen. Einige Etappen würde ich jederzeit noch einmal wandern, andere haben mich etwas weniger begeistert.

Aber genau das gehört für mich dazu.


Denn am Ende zählt nicht nur die einzelne Etappe, sondern das gesamte Erlebnis vom ersten bis zum letzten Kilometer.

Besonders schön finde ich rückblickend, wie sich der Weg zusammensetzt. Was zunächst nur einzelne Tageswanderungen auf der Karte waren, ist nun zu einer zusammenhängenden Strecke geworden.


Von Reinbek über Großensee, Ahrensburg, Bargteheide, Bad Oldesloe und Reinfeld bis nach Lübeck – komplett zu Fuß.


Darauf darf man am Ende ruhig ein kleines bisschen stolz sein. Ein Projekt endet – der nächste Fernwanderweg kommt bestimmt


Mit meiner Ankunft in Lübeck endet nun mein persönliches Abenteuer auf dem Stormarnweg. Ein wenig schade ist es natürlich schon. In den vergangenen Monaten wusste ich immer: Da wartet noch eine weitere Etappe auf mich. Nun gibt es auf dem Stormarnweg keine nächste Etappe mehr.


Aber wer mich kennt, weiß natürlich auch: Lange stillstehen werde ich deshalb ganz bestimmt nicht.


Es gibt schließlich noch jede Menge Wanderwege, Landschaften und Regionen zu entdecken. Und wahrscheinlich dauert es gar nicht lange, bis das nächste Wanderprojekt auf meiner Liste steht. Für den Moment freue ich mich aber erst einmal darüber, sagen zu können:


Stormarnweg – geschafft! 🏁


Sechs Etappen, viele Kilometer, ganz unterschiedliche Landschaften und jede Menge persönliche Eindrücke liegen hinter mir.


Und genau solche Erlebnisse sind für mich der Grund, warum ich immer wieder die Wanderschuhe schnüre und losziehe.


Denn am Ende gilt wie immer: #immerinbewegungbleiben


Praktische Informationen zur Wanderung:


Anfahrt

Der Startpunkt dieser Wanderung befindet sich direkt am Bahnhof Reinfeld und ist damit sehr bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Von Hamburg aus bestehen regelmäßige Regionalbahnverbindungen nach Reinfeld, sodass sich die Wanderung problemlos ohne Auto unternehmen lässt.

Nach der Ankunft am Bahnhof kann es praktisch direkt losgehen. Eine längere Anfahrt vom Bahnhof zum eigentlichen Startpunkt ist nicht notwendig – ein großer Vorteil bei einer Streckenwanderung.


Auch das Ziel der Tour ist für die Rückfahrt sehr günstig gelegen. Die Wanderung endet in Lübeck nähe Holstentor, von wo aus der Bahnhof Lübeck gut zu erreichen ist. Von dort bestehen ebenfalls regelmäßige Bahnverbindungen zurück in Richtung Hamburg. Damit eignet sich diese Etappe des Stormarnwegs hervorragend als Streckenwanderung mit An- und Abreise per Bahn.


Toiletten

Direkt entlang der eigentlichen Wanderstrecke gibt es keine öffentlichen Toiletten. Das sollte bei der Planung der Tour berücksichtigt werden. Es empfiehlt sich daher, nach Möglichkeit bereits vor dem Start in Reinfeld eine Toilette aufzusuchen. Gerade bei einer längeren Wanderung ist dieser Hinweis nicht ganz unwichtig, da unterwegs nicht ohne Weiteres mit entsprechenden Möglichkeiten gerechnet werden kann.


Sitz- und Rastmöglichkeiten

Bei den Sitz- und Rastmöglichkeiten sieht es auf dieser Etappe erfreulicherweise etwas besser aus. Unterwegs gibt es immer wieder Bänke und andere Möglichkeiten für eine kleine Pause. Wer zwischendurch die Beine ausruhen, etwas trinken oder seinen mitgebrachten Proviant genießen möchte, findet entlang der Strecke immer wieder passende Gelegenheiten. Eine kleine Pause lohnt sich natürlich besonders dort, wo sich gleichzeitig ein schöner Blick auf die Landschaft bietet.


Einkehrmöglichkeiten

Auf dem größten Teil der Wanderstrecke sind mir keine direkten Einkehrmöglichkeiten aufgefallen. Wer unterwegs etwas essen oder trinken möchte, sollte deshalb ausreichend Proviant und Getränke im Rucksack dabeihaben. Eine besonders schöne Belohnung wartet allerdings kurz vor dem Ende der Wanderung in Lübeck: Bei Kilometer 16,2 liegt das Lorenz Café direkt an der Strecke und bietet sich hervorragend für eine gemütliche Einkehr an.


Ich habe dort die Lübecker Nusstorte probiert und kann sie wirklich sehr empfehlen. Nach den zurückgelegten Kilometern ist ein Stück Torte zusammen mit einer Tasse Kaffee natürlich ein besonders schöner Abschluss der Wanderung.


Komoot

Die Tour ist selbstverständlich auch auf Komoot verfügbar und kann dort sehr gut zur Navigation unterwegs genutzt werden. Gerade an Stellen, an denen die Wegmarkierung oder der weitere Verlauf nicht sofort eindeutig zu erkennen ist, bietet die Navigation über Komoot zusätzliche Sicherheit. So lässt sich jederzeit schnell überprüfen, ob man sich noch auf der geplanten Strecke befindet.


Auch wenn der Wanderweg entsprechend markiert ist, empfehle ich deshalb, die Tour auf dem Smartphone griffbereit zu haben. Wegmarkierung und digitale Navigation ergänzen sich hervorragend – sicher ist schließlich sicher.

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Stormarnweg – Etappe 1: Von Reinbek nach Großensee Am Sonntag, den 19. April 2026, fiel für mich der Startschuss zu einem neuen Wanderprojekt: dem Stormarnweg. In den kommenden Wochen und Monaten möchte ich die gesamte Strecke von Reinbek bis Lübeck erwandern und die abwechslungsreiche Landschaft Stormarns Schritt für Schritt entdecken. Die erste Etappe begann am Bahnhof in Reinbek. Bereits nach wenigen Minuten führte mich der Weg vorbei am imposanten Reinbeker Schloss, dessen historische Kulisse einen gelungenen Auftakt für die bevorstehende Wanderung bildete. Schon kurz darauf tauchte ich in das idyllische Billetal ein – eine der landschaftlich reizvollsten Regionen entlang dieser Etappe. Der Weg durch das Billetal begeisterte von Beginn an mit seiner natürlichen Schönheit. Zahlreiche Bänke und Rastplätze luden dazu ein, die Ruhe der Umgebung auf sich wirken zu lassen und für einen Moment innezuhalten. Entlang des Weges informieren mehrere Schautafeln über die heimische Tier- und Pflanzenwelt und vermitteln interessante Einblicke in die Besonderheiten dieses wertvollen Naturraums. Besonders angenehm war, dass die Strecke größtenteils abseits von Straßen verläuft. So konnte ich die Wanderung in wohltuender Ruhe genießen. Oft führte der Stormarnweg über weiche Wald- und Naturpfade, die das Gehen besonders angenehm machten. Begleitet vom fröhlichen Zwitschern der Vögel, dem sanften Rauschen des Windes in den Bäumen und dem frischen Grün des jungen Frühlingslaubs entstand eine entspannte und erholsame Atmosphäre. Die abwechslungsreiche Landschaft aus Waldstücken, offenen Wiesen und naturnahen Wegen machte diese erste Etappe zu einem gelungenen Auftakt meines Wanderabenteuers auf dem Stormarnweg. Nach einigen abwechslungsreichen Kilometern erreichte ich schließlich mein Tagesziel in Großensee. Dort durfte natürlich die wohlverdiente Belohnung nicht fehlen: Bei einem leckeren Stück Kuchen ließ ich die Eindrücke des Tages noch einmal Revue passieren und konnte die erste Etappe entspannt ausklingen lassen. Mein Fazit: Die erste Etappe des Stormarnwegs überzeugt mit viel Natur, ruhigen Wegen und einer angenehmen Wegführung. Ein gelungener Einstieg, der die Vorfreude auf die kommenden Etappen noch einmal deutlich gesteigert hat. Praktische Informationen zur Wanderung Anfahrt: Die Wanderung beginnt am Bahnhof in Reinbek und endet in Großensee an der Bushaltestelle Hamburger Straße. Von dort besteht stündlich eine Busverbindung zum Bahnhof Rahlstedt, sodass auch die Rückfahrt unkompliziert möglich ist. Toiletten: Entlang der Strecke gibt es keine öffentlichen Toiletten. Sitzmöglichkeiten: Bis Witzhave laden zahlreiche Bänke und auch natürliche Sitzgelegenheiten wie Baumstämme immer wieder zu kleinen Pausen ein. Hinter Witzhave werden die Rastmöglichkeiten allerdings deutlich seltener. Einkehrmöglichkeiten: In Aumühle gibt es rund um den Mühlenteich mehrere Restaurants, die sich für eine erste Einkehr anbieten. Danach findet sich erst wieder in Großensee eine Gelegenheit zur Stärkung. Direkt an der Bushaltestelle befindet sich unter anderem die Bäckerei Braaker Mühle. Länge: Die Etappe umfasst insgesamt 21,3 Kilometer. Markierung: Der Weg ist durchgehend sehr gut ausgeschildert und gepflegt, sodass die Orientierung leichtfällt. Komoot: Die Tour ist auch auf Komoot verfügbar und eignet sich hervorragend zur Navigation unterwegs.
von Heiko Lüdke 10. April 2026
Nordpfad Kirchsteg – Moore – Bäche Am Freitag, den 10. April, startete meine Tour am Hamburger Hauptbahnhof. Mit dem Metronom ging es direkt bis zum Bahnhof Scheeßel, dem Ausgangspunkt für den Nordpfad „Kirchsteg – Moore – Bäche“. Schon nach den ersten Kilometern war ich begeistert: Die Strecke bietet eine beeindruckende Vielfalt aus abwechslungsreicher Landschaft, stillen Moorgebieten und idyllischen kleinen Bächen. Ein besonderes Highlight ist der jahrhundertealte Kirchstieg, der früher als Verbindungsweg zur Kirche diente und heute ein faszinierendes Stück Natur mit Geschichte darstellt. Die Vielfalt entlang des Weges war stellenweise sogar atemberaubend. Auch wenn sich einige Abschnitte gefühlt endlos hinzogen, lag genau darin ein besonderer Reiz – die Ruhe und Weite der Natur konnten so intensiv erlebt werden. Nach insgesamt 22 Kilometern erreichte ich schließlich wieder den Bahnhof Scheeßel – etwas erschöpft, aber vor allem zufrieden und mit vielen schönen Eindrücken im Gepäck. Weitere Informationen zu den Nordpfaden findet ihr auf der offiziellen Homepage . Fazit: Eine sehr schöne und vielseitige Wanderung, die Natur, Wissen und Erholung auf gelungene Weise miteinander verbindet. Absolut empfehlenswert! Praktische Informationen zur Wanderung Anfahrt: Die Wanderung startet und endet direkt am Bahnhof Scheeßel und ist bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Toiletten: Entlang der Strecke befinden sich keine Toiletten. Sitzmöglichkeiten: Es gibt zahlreiche Bänke und Sitzgelegenheiten entlang der Strecke, die immer wieder zu Pausen einladen. Einkehrmöglichkeiten: Im Sommer besteht bei Kilometer 20,2 die Möglichkeit für eine Pause beim Bassens Bauernladen – dort gibt es Eis und kalte Getränke. Länge: 22,1 km Markierung: Die Strecke ist durchgehend sehr gut markiert und gepflegt. Zusätzlich sorgen Infotafeln entlang des Weges für Orientierung und interessante Hintergrundinformationen. Komoot: Die Tour ist auch auf Komoot verfügbar und eignet sich hervorragend zur Navigation.
von Heiko Lüdke 9. April 2026
Rund um den Owschlager See und durch das Moor Meine Wanderung am Donnerstag, den 9. April 2026, startete direkt am Bahnhof Owschlag. Von dort aus machte ich mich auf eine abwechslungsreiche Tour rund um den Owschlager See und durch das angrenzende Moorgebiet. Schon kurz hinter dem Bahnhof war ich mitten im Grünen. Auf gut ausgebauten Wanderwegen führte mich der Weg vorbei an idyllischen Wiesen, weiten Feldern und immer wieder schönen Ausblicken auf die ruhige, vielfältige Landschaft rund um den See. Ein besonderes Highlight meiner Tour war das Owschlager Moor. Dabei handelt es sich um ein Hochmoor, das von zahlreichen ehemaligen Torfstichen geprägt ist. Hochmoore – auch Regenmoore genannt – sind auf viel Licht und Wasser angewiesen und reagieren besonders empfindlich auf Eingriffe wie die landwirtschaftliche Entwässerung. Um diesen wertvollen Lebensraum zu schützen, hat die Gemeinde Owschlag verschiedene Maßnahmen ergriffen, damit die Flächen wieder mehr Feuchtigkeit speichern können. So können sich typische Moorpflanzen, insbesondere Moose, sowie wasserliebende Lebensräume wieder besser ausbreiten. Entlang des Weges fand ich immer wieder informative Tafeln, die spannende Einblicke in dieses besondere Ökosystem gaben und die heimische Flora und Fauna anschaulich erklärten. Im weiteren Verlauf führte mich die Wanderung zu den Sorgwohlder Binnendünen mit ihrer charakteristischen Heidelandschaft. Dieser Abschnitt hatte einen ganz eigenen landschaftlichen Reiz und machte die Tour für mich besonders abwechslungsreich und entspannend. Fazit: Ich habe eine sehr schöne und vielseitige Wanderung erlebt, die Natur, Wissen und Erholung auf gelungene Weise miteinander verbindet. Praktische Informationen zur Wanderung Anfahrt: Die Wanderung startet und endet bequem am Bahnhof Owschlag, der gut erreichbar ist. Toiletten: Toiletten befinden sich ausschließlich am Owschlager See. Sitzmöglichkeiten: Entlang der gesamten Strecke stehen zahlreiche Bänke und Sitzgelegenheiten zur Verfügung, die immer wieder zu einer kurzen Pause einladen. Einkehrmöglichkeiten: Direkt am Bahnhof befindet sich die Bäckerei Wollborn. Sie hat aktuell sieben Tage die Woche geöffnet – am Wochenende empfiehlt es sich, die genauen Öffnungszeiten zu beachten. Hier gibt es leckeren Kaffee und besonders empfehlenswerte, hausgemachte Torten. Kilometer: 15 km Markierung: Die Strecke ist durchgehend gut markiert und sehr gepflegt, sodass die Orientierung jederzeit problemlos möglich ist. Zusätzlich befinden sich entlang des Weges immer wieder Infotafeln, die einen guten Überblick darüber geben, wo man sich gerade befindet. Komoot: Die Tour ist auch auf Komoot verfügbar und kann dort bequem zur Navigation genutzt werden.